Griech. Abgeordneter: Wer Priester in der Ukraine verprügelt, dient dem Teufel
Nikos Papadopoulos. Foto: UOJ in Griechenland
Der griechische Politiker und Herzchirurg Nikos Papadopoulos, Vorsitzender der Partei „Griechischer Puls“, sprach in einem Interview mit der UOJ in Griechenland über die Verfolgung der kanonischen Kirche in der Ukraine.
Der Abgeordnete kommentierte die Bilder von Gewalt gegen Geistliche der UOK. „Ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie Priester an den Bärten gezogen und geschlagen wurden. Das sind die Nazis von Selenskyj. Ich weiß nicht, zu welchem Gott sie beten. Sie beten zum Teufel“, erklärte der Abgeordnete.
Er kritisierte die Behörden für die Schließung der Lawra und die Vertreibung ihres Abtes: „Das Kiewer Höhlenkloster ist ihr Heiliger Berg. Und sie machen daraus ein Museum.“ Papadopoulos bezeichnete die Ereignisse in der Ukraine als Bruderkrieg.
Er äußerte sich empört darüber, dass die griechische Regierung die Behörden unterstützt, die die orthodoxe Kirche verfolgen: Griechenland hat der Ukraine 10 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt, obwohl das Volk dafür kein Mandat erteilt hat.
In Bezug auf die Rolle Griechenlands erinnerte der Abgeordnete an die Mission der Heiligen Kyrill und Method. Sie seien, so Papadopoulos, zu einer wahren „Waffe“ geworden, die Griechenland einst an die slawischen Völker geschickt habe: Der eine brachte das Evangelium, der andere das Alphabet. „Das ist die Waffe, die Griechenland geben sollte“, schloss Papadopoulos.
Zuvor hatte die UOJ geschrieben, dass laut einem griechischen Bischof diejenigen, die die UOK verfolgen, keine Christen seien.
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