Domkapitel plant Besichtigungsgebühr für den Kölner Dom

Der Kölner Dom zählt zu den bekanntesten gotischen Kathedralen Europas und wird jährlich von Millionen Menschen besucht. Foto: dronepicr/Wikipedia

Der Kölner Dom zählt zu den bekanntesten gotischen Kathedralen Europas und wird jährlich von Millionen Menschen besucht. Foto: dronepicr/Wikipedia

Der Unterhalt des Kölner Doms kostet jährlich rund 16 Millionen Euro. Um steigende Kosten zu decken, plant das Domkapitel ab der zweiten Jahreshälfte eine Gebühr für touristische Besuche. Darüber berichtete das katholische Nachrichtenportal domradio.de am 5. März 2026.

Der Betrieb des Kölner Doms verursacht laut Dompropst Msgr. Guido Assmann jährliche Kosten von etwa 16 Millionen Euro, also rund 44.000 Euro täglich. Finanziert werden damit unter anderem die Dombauhütte mit 85 Fachkräften, Sicherheits- und Reinigungsdienste sowie der liturgische Betrieb mit rund 2000 Gottesdiensten pro Jahr. Insgesamt arbeiten etwa 170 Menschen am Dom.

Die bisherigen Einnahmen aus Zuschüssen des Erzbistums Köln, Beiträgen des Zentral-Dombau-Vereins, öffentlichen Fördermitteln sowie Führungen und Turmbesteigungen reichen nach Angaben des Domkapitels wegen gestiegener Kosten zunehmend nicht mehr aus. Daher wird eine zusätzliche Einnahmequelle gesucht.

Geplant ist eine Besichtigungsgebühr für Besucher, die den Dom hauptsächlich als Touristen besichtigen. Der genaue Betrag sowie das konkrete Zugangssystem sollen in den kommenden Wochen ausgearbeitet werden. Für Gebet, Gottesdienste, Kerzenanzünden oder seelsorgliche Gespräche soll der Eintritt weiterhin frei bleiben.

Der Kölner Dom zählt mit rund sechs Millionen Besuchern pro Jahr zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Deutschlands. Ziel der geplanten Maßnahme sei es, den Erhalt des gotischen Bauwerks langfristig zu sichern; allein die Beseitigung von Kriegsschäden beschäftigt die Dombauhütte voraussichtlich noch bis etwa 2070.

Die UOJ berichtete zuvor, dass die Klosterbruderschaft auf Schloss Seyfriedsberg Werkstätten einrichtete und den Ausbau des künftigen Klosterstandorts weiter vorantreibt.

Papst sagt Treffen mit Patriarch Bartholomäus krankheitsbedingt ab

Ärzte rieten Papst Leo XIV., den Flug nach Assisi abzusagen. Deshalb wird sein Treffen mit Patriarch Bartholomäus nicht stattfinden.

Patriarch Daniil leitete Feierlichkeiten im Athos-Kloster Zograf

Das Oberhaupt der Bulgarischen Kirche leitete die Gottesdienste im Athos-Kloster Zograf zum Gedenken an die 26 Mönchs- und Laienmärtyrer, die 1276 den Märtyrertod erlitten.

Metropolit Mark kommentiert das von UOJ-USA veröffentlichte Phanar-Dokument

In seiner Stellungnahme zur UOJ-Recherche kritisiert der Berliner Hierarch politische Einflussnahme auf das Konzil von 2018 und hofft auf ein Umdenken des Phanars.

Kölner UOK-Gemeinde spendet Ultraschallgerät für Klinik im Gebiet Charkiw

Gläubige der Ukrainischen Orthodoxen Kirche in Köln sammelten Geld für ein Ultraschallgerät für das Zentrale Rajonkrankenhaus in Kehytschiwka im Gebiet Charkiw.

Sinai-Kloster will Abkommen mit Ägypten annehmen

Das Katharinenkloster auf dem Sinai hat den ägyptischen Behörden seine Absicht mitgeteilt, das Abkommen mit der Regierung anzunehmen.

Jerusalemer Patriarchat verurteilt Angriff auf Kirche in Jordanien

Das Jerusalemer Patriarchat verurteilte den Terroranschlag auf die St.-Georgs-Kirche in der Region Karak in Jordanien und sprach den Familien der getöteten Zivilisten sein Beileid aus.