Liturgie in Teheran trotz Explosionen während US-israelischer Angriffe
In der russisch-orthodoxen St.-Nikolaus-Kathedrale in Teheran wurde während der Angriffe ein Gottesdienstes gefeiert.
Inmitten der anhaltenden Angriffe der USA und Israels auf den Iran ist in der russisch-orthodoxen St.-Nikolaus-Kathedrale in Teheran die Göttliche Liturgie gefeiert worden. Explosionen in der Umgebung begleiteten den Gottesdienst, wie das orthodoxe Nachrichtenportal orthochristian.com am 3. März 2026 berichtete.
Am Sonntag, dem zweiten Tag der Angriffe, versammelte sich eine kleine Gruppe von Gemeindemitgliedern in der Kathedrale zum Fest des Triumphes der Orthodoxie. Während des gesamten Gottesdienstes waren in der Nähe Explosionen zu hören, wie das Außenamt des Moskauer Patriarchats berichtete.
Der Gottesdienst wurde vom Domgeistlichen Igumen Varlaam (Dulsky) geleitet. Trotz der detonierenden Geschosse in der Umgebung sei die Liturgie ohne Unterbrechung fortgesetzt und mit einer festlichen Predigt abgeschlossen worden.
Die Gemeinde der St.-Nikolaus-Kathedrale in Teheran feierte im vergangenen Dezember ihr 80-jähriges Bestehen. Das Gotteshaus entstand in den 1940er Jahren durch Spenden russischer Emigranten und wurde 1945 eröffnet.
Die UOJ berichtete zuvor, dass in der Butterwoche mehrere Winterlager der deutschen ROKA-Diözese die Gemeinschaft der kirchlichen Jugend stärkten.
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