Zypern empfahl sich als Ziel für orthodoxe Pilgerreisen

Der Pavillon Zyperns auf der Tourismusmesse in Belgrad stellte Pilgerstätten, kirchliche Kunst und kulturelle Traditionen der Mittelmeerinsel vor.

Die Orthodoxe Kirche von Zypern hat auf der 47. Internationalen Tourismusmesse in Belgrad für Pilgerreisen auf die Mittelmeerinsel geworben. Ziel war es, Besucher über bedeutende orthodoxe Heiligtümer und die lange christliche Tradition Zyperns zu informieren. Darüber berichtete das Nachrichtenportal Orthodoxian News Agency am 5. März 2026.

Neben spirituellen Zielen stellte der zyprische Auftritt auch kulturelle und touristische Aspekte der Insel vor. Ein Ikonen- und Mosaikkünstler führte vor Ort traditionelle kirchliche Kunsttechniken vor und gab Einblicke in die jahrhundertealte Kultur der Insel.

Mehr zum Thema Patriarch Porfirije empfing Vertreter aus Zypern in Belgrad

Zypern gilt als eines der ältesten christlichen Zentren im Mittelmeerraum. Der Überlieferung nach predigten dort bereits die Apostel Barnabas und Paulus; die Kirche von Zypern zählt zu den ältesten apostolischen Kirchen der Welt. 

Zu den bedeutendsten Pilgerzielen auf Zypern zählen das dem Nationalheiligen gewidmete Kloster des Apostels Barnabas bei Salamis sowie das auf einem Berg gelegene Kreuzkloster Stavrovouni, das eine Reliquie des Kreuzes Christi bewahrt. Ebenfalls wichtige Ziele für orthodoxe Pilger sind die Marienklöster Kykkos und Trooditissa in den Troodos-Bergen, die für ihre verehrten Ikonen der Gottesmutter bekannt sind.

Die UOJ berichtete zuvor, dass in der Butterwoche mehrere Winterlager der deutschen ROKA-Diözese die Gemeinschaft der kirchlichen Jugend stärkten.
 
 

Lesen Sie auch

Bibel-Influencer in Wien verprügelt und zu Video gezwungen

18-Jähriger berichtete von Angriff durch zwei Jugendliche in Favoriten – Polizei ermittelt wegen Nötigung und Körperverletzung.

Schweiz: Protestantische Hochschule verliert Akkreditierung wegen Frauenquote

Bundesverwaltungsgericht bestätigte den Entzug der Akkreditierung für die Staatsunabhängige Theologische Hochschule Basel.

In Nigeria töten Fulani-Milizen 15 weitere Christen innerhalb einer Woche

Bewaffnete Radikale verübten eine Reihe nächtlicher Angriffe und Hinterhalte auf sieben christliche Ortschaften in Nigeria.

Priesterausbilder warnte vor Begriff „Christozid“ im Heiligen Land

Bernard Poggi betont trotz der Bedrängnis der Christen den Dienst der Kirche an allen Menschen.

Patriarch Theophilos III. verlieh dem bulgarischen Patriarchen einen Orden

Der Jerusalemer Patriarch bezeichnete die Auszeichnung als Anerkennung des ersthierarchischen Dienstes von Patriarch Daniil und seiner Liebe zum Heiligen Land.

Orthodoxe Kirchenvertreter berieten über künftige Projekte mit der EU

CROCEU-Mitglieder aus mehreren orthodoxen Ortskirchen trafen sich in Brüssel zur Koordinierung gemeinsamer Initiativen und Veranstaltungen