Buch über orthodoxe Glaubenslehre in Hersbruck vorgestellt
Nach der Feier der Krankensalbung wurde in Hersbruck ein neues Buch zur orthodoxen Glaubenslehre vorgestellt.
Zum Ende der ersten Woche der Großen Fastenzeit ist in Hersbruck ein Band zur orthodoxen Glaubenslehre vorgestellt worden. Zuvor hatten mehrere rumänisch-orthodoxe Priester aus dem Raum Nürnberg gemeinsam mit dem nordbayerischen Protopopen Marius Tăut in der rumänisch-orthodoxen Pfarrei die Feier der Krankensalbung zelebriert, wie die Metropolie auf ihrer Webseite berichtete.
Im Anschluss präsentierte Protosynkellos Ioan Popoiu, Verwaltungsrat der Erzdiözese für Deutschland, Österreich und Luxemburg, das Buch „Din învățăturile Ortodoxiei“ („Aus den Lehren der Orthodoxie“) von Hieromönch Arsenie Bejan. Der 312 Seiten starke Band war Ende vergangenen Jahres im Verlag der Erzdiözese Suceava und Rădăuți erschienen. Popoiu hob die klare, kirchentreue Darstellung hervor. Das Werk gliedert sich in dogmatische, moraltheologische und liturgische Themen.
Das Buch entstand auf Anregung des evangelischen Religionsinspektors Wolfram Mirbach aus Mittelfranken. Ziel war eine kompakte Darstellung der orthodoxen Glaubenslehre als Orientierung für deutsche Religionslehrer. Viele Inhalte gehen auf Katechesen zurück, die 2023 und 2024 in der Gemeinde nach den Sonntagsliturgien gehalten wurden.
Autor Arsenie Bejan betonte in seinem Vortrag, Orthodoxie bedeute nicht nur „rechte Lehre“, sondern gelebten Glauben im Alltag. Sie sei weniger bloße Religionszugehörigkeit als vielmehr Heilung des Menschen und Vorbereitung auf das ewige Leben. Die Veranstaltung endete mit einer Signierstunde.
Die UOJ berichtete zuvor über das 20. Panorthodoxe Chortreffen orthodoxer Gemeinden in München.
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