„Schild Judas“: Operationen gegen den Iran erhalten biblischen Namen
Angriff auf Teheran. Foto: öffentliche Quellen
Am Morgen des 28. Februar 2026 startete Israel mit Unterstützung der USA eine groß angelegte Militäroperation gegen den Iran unter dem Codenamen „Magen Yehuda“, zu Deutsch: „Schild Judas“. Der Beginn des Angriffs wurde vom israelischen Verteidigungsminister Israel Katz verkündet. Im Land wurde der Ausnahmezustand verhängt, im gesamten Staatsgebiet heulen Luftschutzsirenen.
Nach Angaben israelischer und internationaler Medien wurden bei der ersten Angriffswelle mehr als 30 Ziele auf iranischem Gebiet getroffen, darunter der Präsidentenpalast, das Hauptquartier des Geheimdienstes der Islamischen Revolutionsgarde und der Flughafen von Teheran. Explosionen sind auch in Qom und Isfahan zu hören. Unbestätigten Angaben zufolge wurde der oberste Führer des Iran, Ali Khamenei, aus der Hauptstadt evakuiert.
Später benannte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu die Operation in „Brüllen des Löwen” um, doch der ursprüngliche Name „Schild Judas” war bereits in den internationalen Medien bekannt geworden.
Juda ist der vierte Sohn des Patriarchen Jakob, Ahnherr des Stammes, aus dem die Könige Israels hervorgingen, darunter David und Salomon. Das Wort „Magen“ („Schild“) erinnert an den Namen des wichtigsten jüdischen Symbols, „Magen David“ („Schild Davids“ oder „Davidstern“). Somit wurde der Operation von Anfang an nicht nur eine militärische, sondern auch eine historische und religiös-nationale Bedeutung beigemessen: Israel stellt seine Handlungen als Verteidigung des jüdischen Volkes im Sinne der biblischen Tradition dar.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass eine UN-Kommission Israel des Völkermords in Gaza beschuldigt habe.
Lesen Sie auch
Rumänisch-orthodoxe Gemeinde Osnabrück präsentierte Kultur und Kirchenwunsch
Pfarrei „Heiliger Theodosius von Brazi und Heilige Parascheva von Iași“ beteiligt sich zum siebten Mal am Fest der Kulturen.
Bischof Jovan von Pakrac und Slawonien kommt am Samstag nach München
Die serbisch-orthodoxe Kirchengemeinde lädt zu einem Vortrag über das einstige Musikprojekt „Lieder über Ost und West“ ein.
Archimandrit Gabriel: Bartholomäus wird vor der Geschichte nicht bestehen
Der Mönch spricht im UOJ-Interview über den Druck auf den Ökumenischen Patriarchen und das „Gericht der Geschichte“.
ROKA-Gemeinde in Münster bereitet ihren Kirchenbau vor
Nach dem bereits errichteten Anbau soll nun die Kirche zur Kasansker Ikone der Gottesmutter entstehen – Gemeinde benötigt rund 30.000 Euro für die Statik.
„Flexibilität und Freundschaft“: Papst billigt Dialogpapier
Das neue Dokument des Heiligen Stuhls schlägt vor, im interreligiösen Dialog die Logik der Feindschaft durch eine Annäherung an Andersgläubige zu ersetzen.
Patriarch Bartholomäus erhielt Ehrendoktorwürde für Umweltschutz
Die Universität Chichester verlieh dem Patriarchen von Konstantinopel die Ehrendoktorwürde der Theologie für seinen Beitrag zum Umweltschutz und zum interchristlichen Dialog.