Kirche wies Vorwürfe zur Bebauung des Svetosava-Plateaus in Belgrad zurück

So soll das Svetosava-Plateau in Belgrad nach Abschluss der kirchlichen Bebauung aussehen. Grafik: Patriarchat

Die serbisch-orthodoxe Kirche hat Berichte über eine angeblich großflächige Wohn- und Gewerbebebauung rund um die Kirche des Heiligen Sava in Belgrad als irreführend zurückgewiesen. In einer am 26. Februar 2026 veröffentlichten Stellungnahme betont sie, dass es ausschließlich um die Regulierung kircheneigener Flächen auf dem sogenannten Svetosava-Plateau gehe.

In Teilen der Öffentlichkeit sei der Eindruck erweckt worden, es stünden der Bau mehrerer tausend Quadratmeter Wohn- und Gewerbefläche, der Abriss bestehender Gebäude sowie umfangreiche Straßenausbauten bevor. Diese Darstellung habe zu Verwirrung unter den Bürgern geführt, heißt es in der Mitteilung.

Die Kirche stellt klar, dass sie lediglich jene Grundstücke neu ordnen wolle, die sich in ihrem Besitz befinden oder von ihr genutzt werden. Deren Zweckbestimmung sei bereits vor dem Zweiten Weltkrieg festgelegt und durch zahlreiche staatliche Akte nach dem Ende von Besatzung und kommunistischer Herrschaft sowie auch nach dem Jahr 2000 bestätigt worden.

Zugleich erinnert die Kirche daran, dass am 10. Mai 2004 der Grundstein für das neue Patriarchatsgebäude auf dem Plateau gelegt wurde. Die Weihe nahm der damalige Patriarch Pavle im Beisein von Vertretern aller orthodoxen Kirchen sowie hoher Staatsbeamter im Rahmen der Feierlichkeiten zum 200. Jahrestag des Ersten Serbischen Aufstands vor. 

Die UOJ berichtete zuvor, dass die Reliquien des heiligen Andreas von Kreta in Belgrad zur Verehrung ausgestellt wurden.
 
 

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