Kiewer Höhlenkloster: Orthodoxe Kirche der Ukraine übernimmt weitere Heiligtümer
Die Orthodoxe Kirche der Ukraine hat zum 24. Februar 2026 die Verantwortung für die sogenannten Nahen Höhlen des Kiewer Höhlenklosters übernommen, was auf deutliche Kritik stößt. Vertreter und Beobachter sehen darin keinen rein kirchlichen Schritt, sondern einen staatlich begleiteten Eingriff, der als Druck auf die kanonische Ukrainische Orthodoxe Kirche verstanden wird. Darüber berichtete Orthodox Times.
Es wird betont, dass das Höhlenkloster seit Jahrhunderten ein geistliches Zentrum der traditionellen klösterlichen Gemeinschaft ist. Maßnahmen, die bestehende kirchliche Strukturen verändern oder verdrängen, werden als Gefährdung der religiösen Freiheit und der Kontinuität des klösterlichen Lebens bewertet.
Kritiker warnen zudem vor einer Politisierung kirchlicher Fragen im Kontext des aktuellen Konflikts. Anstelle von administrativen oder einseitigen Entscheidungen wird zu Dialog, Respekt vor der kirchlichen Tradition und zur Wahrung der Rechte aller orthodoxen Gläubigen aufgerufen, um weitere Spannungen im religiösen Leben des Landes zu vermeiden.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass der Maronitischer Patriarch Raï den Bischof Genn in Münster besuchte.
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