Metropolit Tichon in Washington: „Die Fastenzeit beginnt mit Vergebung“

Metropolit Tichon während der Vergebungsvesper in der St.-Nikolaus-Kathedrale in Washington zum Beginn der Großen Fastenzeit. Foto: OCA

Mit liturgischen Feiern in der St.-Nikolaus-Kathedrale in Washington D.C. hat Metropolit Tichon am 22. und 23. Februar 2026 den Beginn der Großen Fastenzeit begangen. Die Gottesdienste standen im Zeichen von Umkehr, Vergebung und geistlicher Vorbereitung auf Ostern, wie die Orthodox Church in America auf ihrer Webseite berichtete.

Am sogenannten Käsesonntag leitete Metropolit Tichon die Vergebungsvesper, die traditionell den Übergang in die Fastenzeit markiert. Der Gottesdienst schloss mit dem Ritus der gegenseitigen Vergebung, bei dem Klerus und Gläubige einander um Verzeihung bitten und so den asketischen Weg der kommenden Wochen beginnen.

Am darauffolgenden Montag zelebrierte der Ersthierarch die Große Komplet, in deren Rahmen der Große Kanon des heiligen Andreas von Kreta gelesen wurde. Diese Bußliturgie gilt als einer der eindringlichsten geistlichen Texte der orthodoxen Fastenzeit und lädt zur persönlichen Selbstprüfung ein.

An den Feiern nahmen auch Erzpriester Alessandro Margheritino, Kanzler der Orthodoxen Kirche in Amerika, sowie Priester David Bozeman, Sekretär der Kirche, und weitere Geistliche der Kathedrale teil. Gemeinsam mit den Gläubigen eröffneten sie die liturgisch intensive Zeit bis zum Paschafest.

Die UOJ berichtete zuvor, dass ein orthodoxes Kloster aus der Herzegowina drei Goldmedaillen für sein Olivenöl erhielt.

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