Christusikone kehrte nach fast 100 Jahren ins Spaso-Borodino-Kloster zurück
Die historische Christusikone wurde nach einem Dankgebet in feierlicher Prozession in die St.-Wladimir-Kathedrale des Spaso-Borodino-Klosters getragen. Foto: spaso-borodinskiy.ru
Nach fast einem Jahrhundert ist eine bedeutende Christusikone in das russisch-orthodoxe Spaso-Borodino-Kloster in der Moskauer Region zurückgebracht worden. Das historische Heiligtum, das einst mit den Ereignissen der Schlacht von Borodino verbunden war, wurde im Rahmen einer feierlichen Zeremonie wieder an seinem ursprünglichen Platz aufgestellt, wie das orthodoxe Nachrichtenportal orthochristian.com am 17. Februar 2026 berichtete.
Die nicht von Menschenhand geschaffene Christusikone galt als wichtigster sakraler Schatz des Klosters und befand sich seit der Schließung der Anlage im Jahr 1929 in der Sammlung des Borodino-Feldmuseum-Reservats. Am 13. Februar wurde das Bild offiziell an die russisch-orthodoxe Kirche zurückgegeben und nach Woroschilowo überführt.
Anlässlich der Rückkehr der Ikone zelebrierte Erzbischof Thomas von Odintsovo und Krasnogorsk die Göttliche Liturgie in der St.-Wladimir-Kathedrale des 1992 wiedereröffneten Klosters. Zuvor fand an den Mauern der Christ-Erlöser-Kirche ein Dankgebet statt, bevor die Ikone in einer Prozession zu ihrem historischen Standort getragen wurde.
Die Ikone besitzt eine enge Verbindung zur Geschichte des Jahres 1812: Generalmajor Alexander Tuchkow hatte sie am Vorabend der Schlacht von Borodino seiner Frau Margarita Michailowna übergeben. Nach seinem Tod gründete sie an der Kampfstelle ein Kloster und brachte das Bild 1820 in die erste Klosterkirche.
In seiner Ansprache hob Erzbischof Thomas die geistliche Bedeutung der Rückkehr in das russische Kloster hervor und sprach von einem Zeichen der historischen und spirituellen Kontinuität. Die Wiedereinsetzung der Ikone wird von Gläubigen als wichtiges Ereignis für das monastische Leben und das religiöse Erbe der Region gewertet.
Die UOJ berichtete zuvor, dass die Ramadan-Beleuchtung in Frankfurt eine erneute Debatte auslöste.
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