Kronprinz Philip beging Tryphon-Fest mit Segen für die Weinbausaison
Kronprinz Philip von Serbien (3. v. l.) bei der Segnungsfeier und dem Empfang der Slava-Gaben für die neue Weinbausaison.
Zum Fest des heiligen Tryphon hat Kronprinz Philip Karadjordjevic von Serbien in den königlichen Weinbergen von Oplenac am traditionellen Rebschnitt teilgenommen. Die Zeremonie verbindet religiöse Segnung, landwirtschaftliche Symbolik und die Pflege der serbischen Weinbautradition. Darüber berichtete das königliche Büro auf seiner Facebook-Seite.
Am Festtag des Schutzpatrons der Winzer versammelten sich Kronprinz Philip von Serbien, sein Cousin Fürst Mihailo sowie Vertreter der König-Peter-I.-Stiftung in den historischen Weinbergen nahe der St.-Georgs-Kirche in Oplenac. Nach Gebeten und dem Segen der örtlichen Priester wurde mit dem symbolischen Rebschnitt der neue Weinbauzyklus eröffnet – ein Ritual, das in der Region Topola seit Jahrhunderten gepflegt wird.
Der Kronprinz bezeichnete den Brauch als Ausdruck der Verbundenheit mit den Vorfahren, dem Land und den geistlichen Wurzeln des serbischen Volkes. Der Beginn der neuen Saison stehe für Hoffnung, Geduld und verantwortungsvolle Arbeit, die sowohl im Weinbau als auch im gesellschaftlichen Leben notwendig seien.
Im Anschluss besuchte Prinz Philip das Weinmuseum in Topola, das die Geschichte des Weinbaus in der Region Šumadija dokumentiert. Die Ausstellung mit historischen Exponaten unterstreiche die kulturelle Bedeutung des Weins als Teil nationaler Identität und Tradition.
Zum Abschluss verband der Kronprinz seine Botschaft mit einem Segenswunsch zum Fest des heiligen Tryphon: Er hoffe auf reiche Ernten, Frieden für die Winzerfamilien und wirtschaftliche Stärke für das Land. Oplenac sei dabei nicht nur ein historischer Ort, sondern ein lebendiges Symbol für Einheit und kulturelles Erbe.
Die UOJ berichtete zuvor, das eine neue Ausgabe des Journals CRISIS für christliche Kultur mit Schwerpunkt USA erschienen ist.
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