Feierlichkeiten zu Ehren des Heiligen Sava in Washington
Festliche Atmosphäre in der serbisch-orthodoxen St.-Lukas-Kirche in Washington während der Feierlichkeiten zu Ehren des Heiligen Sava. Foto: Gemeinde
Die serbisch-orthodoxe St.-Lukas-Kirche in Washington hat Ende Januar die traditionellen Feierlichkeiten zu Ehren des Heiligen Sava begangen. Neben Gottesdiensten standen Kinderprogramme, kulturelle Beiträge und Begegnungen mit kirchlichen sowie öffentlichen Vertretern im Mittelpunkt. Dies berichtete die serbisch-orthodoxe Diözese von Ostamerika auf ihrer Webseite.
Den Auftakt bildeten Mitte Januar Workshops für Kinder, bei denen die jüngsten Gemeindemitglieder Leben und Wirken des ersten serbischen Erzbischofs und heutigen Nationalheiligen Sava kennenlernten. Trotz winterlicher Wetterwarnungen nahmen zahlreiche Familien an der Segnung der Slava-Gaben sowie an Rezitationen und Kunstprojekten teil. Am Vorabend des Festtages wurde die Große Vesper gefeiert, gefolgt von der Göttlichen Liturgie am 27. Januar.
Ein Höhepunkt war die Sava-Akademie am 31. Januar mit Auftritten des serbischen Gesangsvereins „Lira“, der Folkloregruppe „Prelo“ und der Schule „Nikola Tesla“. Die Festansprache hielt Protopresbyter Vladimir Vranić aus Montreal. Unter den Ehrengästen befanden sich Željka Cvijanović, serbisches Mitglied des Präsidiums von Bosnien und Herzegowina, sowie Serbiens Botschafter Dragan Šutanovac.
Die Feier wurde von Bischof Irinej von Washington–New York und Ostamerika gesegnet, während auch Vertreter der Antiochenisch-Orthodoxen Kirche teilnahmen. Am folgenden Tag zelebrierte der Bischof eine Hierarchische Göttliche Liturgie, in deren Rahmen zwei Ministranten zu Lektoren geweiht wurden.
Mit einem festlichen Bankett im Pfarrsaal endeten die mehrtägigen Veranstaltungen. Die Gemeinde dankte Gott und ihren himmlischen Schutzpatronen für ein gelungenes Fest, das Glauben, Bildung und Gemeinschaft miteinander verband.
Die UOJ berichtete zuvor über die Ausführungen von Erzpriester Predrag Šćepanović zum traditionellen Totengedenken am 14. Februar.
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