Orthodoxes Jugendtreffen Ende Februar in Paris geplant
Junge orthodoxe Christen werden sich in Paris zu einem gemeinsamen Gebets- und Begegnungstag in der Kathedrale San Stepahn treffen. Foto: Guilhem Vellut/Wikipedia
Die Versammlung der orthodoxen Bischöfe Frankreichs lädt für den 28. Februar 2026 zu einem landesweiten Treffen orthodoxer Jugendlicher in die griechisch-orthodoxe San-Stephan-Kathedrale in Paris ein. Ziel der Veranstaltung ist es, junge Menschen aus unterschiedlichen orthodoxen Jugendbewegungen zusammenzubringen und den Austausch über Glaubensfragen zu fördern. Darüber berichtete die Erzdiözese der orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa (Moskauer Patriarchat) auf ihrer Webseite.
Der Tag beginnt mit der Feier der Göttlichen Liturgie am Morgen, gefolgt von einem gemeinsamen Frühstück. Anschließend hält Mutter Aimiliani, Äbtissin des Klosters Aller Schutz in Bussy-en-Othe, einen Vortrag zum Thema christlicher Beziehungen, an den sich eine Diskussionsrunde anschließt. Nach dem Mittagessen sind mehrere Workshops vorgesehen, die sich mit geistlichem Leben, Familie, Beruf und kirchlicher Gemeinschaft befassen.
Zum Abschluss des Treffens ist eine offene Gesprächsrunde mit anwesenden orthodoxen Bischöfen geplant, bevor die Vesper zum Sonntag der Orthodoxie gefeiert wird. Ein ähnliches Jugendtreffen hatte bereits im Oktober 2023 in der serbisch-orthodoxen Kirche des Heiligen Sava in Paris stattgefunden. Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung wird erbeten.
Die UOJ berichtete zuvor, dass zwei Athos-Heilige vom Ökumenischen Patriarchat offiziell kanonisiert wurden.
Lesen Sie auch
Orthodoxes Jugendtreffen Ende Februar in Paris geplant
Begegnung junger Gläubiger aus verschiedenen Gemeinden am Vorabend des Sonntags der Orthodoxie
Seminar für serbisch-orthodoxe Geistliche in Jagodina abgehalten
Metropolit Jovan feierte die Göttliche Liturgie und eröffnete Fortbildung zum liturgischen Leben
Orthodoxe Gemeinde in Frankfurt kündigte Totengedenken an
In allen Gottesdienststätten werden Liturgie und Totengebete gefeiert; Gläubige sind eingeladen, Namen der Verstorbenen sowie Kollywa und Wein mitzubringen.
Entführer tötete Seminaristen in Nigeria wegen seines Glaubens
Der Täter gab an, den jungen Christen ermordet zu haben, weil dieser auch in Gefangenschaft weiter das Evangelium verkündete.
Patrozinium und Jubiläum im Dreiheiligen-Podvorje in Paris gefeiert
Metropolit Mark leitete die Liturgie zum Fest der Drei Hierarchen und zum 95-jährigen Bestehen der historischen Kathedrale des Westeuropäischen Exarchats.
Frankreich debattiert über Gesetz zur Sterbehilfe
Ein Gesetzentwurf der Regierung Macron sorgt wegen der Regelungen zu psychischem Leiden und möglichen Zugangsvoraussetzungen für intensive politische und ethische Diskussionen.