Blini-Fest in Meudon setzte jahrzehntelange Gemeindetradition fort

Gemeindemitglieder und Gäste versammeln sich nach der Liturgie zum traditionellen Blini-Fest der Pfarrei Auferstehung Christi in Meudon. Foto: Gemeinde

Die Gemeinde Auferstehung Christi in Meudon bei Paris hat am Sonntag des Verlorenen Sohnes und am Gedenktag der Heiligen Neumärtyrer und Bekenner Russlands (8. Februar 2026)  ihr traditionelles Blini-Fest gefeiert. Mehr als 300 Gläubige nahmen nach der Göttlichen Liturgie an dem gemeinsamen Essen teil, wie die Diözese Großbritannien und Westeuropa der russischen Auslandskirche auf ihrer Webseite berichtete.

Die jährlich stattfindende Feier geht auf eine Initiative aus den 1960er-Jahren zurück. Damals begründete Erzpriester Alexandre Troubnikoff, langjähriger Rektor der Gemeinde, die Tradition, die Gläubigen der eigenen Pfarrei sowie Besucher aus benachbarten Gemeinden der Region Paris zu einem Masleniza-Mahl zu versammeln.

Ziel der Begegnung war und ist es, den brüderlichen Austausch zu fördern und den Zusammenhalt der Gemeinde zu stärken. Über Jahrzehnte hinweg entwickelte sich das Fest zu einem festen Bestandteil des Gemeindelebens innerhalb der russisch-orthodoxen Diaspora in Frankreich.

Die diesjährige Feier wurde von den Schwestern der Pfarrei organisiert und vorbereitet. Nach Angaben der Diözese Großbritannien und Westeuropa der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland trug das Treffen erneut zur Pflege geistlicher und kultureller Traditionen bei.

Die UOJ berichtete zuvor, dass zwei Athos-Heilige vom Ökumenischen Patriarchat offiziell kanonisiert wurden.
 
 
 

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