Brooklyn: Patronatsfest der Kirche der Heiligen Neumärtyrer Russlands gefeiert

Festliche Göttliche Liturgie zum Patronatsfest mit bischöflicher Teilnahme und Reliquienverehrung. Foto: Gemeinde

Am 7. und 8. Februar 2026 beging die Gemeinde der Kirche der Heiligen Neumärtyrer und Bekenner Russlands in Brooklyn (USA) ihr Patronatsfest. Die Gottesdienste standen im Zeichen des Sonntags des verlorenen Sohnes sowie des Gedenkens an die Neumärtyrer Russlands, wie die Diözese von Ostamerika der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) auf ihrer Webseite berichtete.

Am Vorabend leitete Bischof Johannes von Caracas die Vigil, während am Sonntag Bischof Hieronymus (Shaw) die Göttliche Liturgie zelebrierte und der Gemeinde einen Hirtenbesuch abstattete. Zahlreiche Geistliche aus New York und Umgebung konzelebrierten, und viele Gläubige versammelten sich zum gemeinsamen Gebet und zum Empfang der Heiligen Kommunion.

Besondere geistliche Freude bereitete die Anwesenheit der rechten Hand der ehrwürdigen Märtyrerin Elisabeth Feodorowna, die aus der Synodalkathedrale des Zeichens nach Brooklyn gebracht worden war. Der Gemeindechor gestaltete die Gesänge unter Leitung von Natalia Sugulova, während Schwestern der Pfarrei die Kirche festlich schmückten.

In seiner Predigt stellte Bischof Hieronymus die Parallelen zwischen dem Gleichnis vom verlorenen Sohn (Lk 15,11-32) und dem Zeugnis der Neumärtyrer heraus. Er betonte Buße, Rückkehr zu Gott und christliche Barmherzigkeit als zentrale Themen beider Gedenktage. Nach der Liturgie wurde ein Gebet zu Ehren der Neumärtyrer, der heiligen Elisabeth sowie des heiligen Patriarchen Tichon gefeiert.

Das Patronatsfest klang mit einem gemeinsamen festlichen Mahl im Pfarrsaal aus, bei dem Klerus und Gläubige die Gemeinschaft vertieften. Erzpriester Serafim Gan überbrachte im Namen von Metropolit Nikolaj, dem Ersthierarch der ROKA, Glückwünsche an die Gemeinde und unterstrich die Bedeutung des Festes für das kirchliche Leben der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Priester Daniel Schärer in der russisch-orthodoxen Auferstehungskirche Zürich zum Sonntag des verlorenen Sohnes predigte.

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