Nationalkathedrale Bukarest als digitales Minecraft-Modell rekonstruiert

Die weltweit größte orthodoxe Kirche ist jetzt auch über das Onlinespiel Minecraft erlebbar.

Die rumänische Nationalkathedrale ist jetzt auch in der digitalen Welt erlebbar: Auf dem Minecraft-Server Orthocraft wurde das Gotteshaus virtuell rekonstruiert und kann von Nutzern frei erkundet werden, wie die Rumänisch-Orthodoxe Kirche auf seiner Webseite berichtete.

Im Rahmen eines Projekts auf dem Orthocraft-Server wurde die Nationalkathedrale in Bukarest in der virtuellen Umgebung von Minecraft detailgetreu nachgebaut. Ziel der Rekonstruktion war es, Größe, Proportionen und spirituelle Atmosphäre des realen Bauwerks möglichst genau abzubilden.

Nach Angaben des Serverbetreibers umfasst das digitale Modell der Kirche den weitläufigen Innenraum, die monumentale Kuppel sowie Ikonographie, Kronleuchter und architektonische Details. Die Umsetzung erfolgte mit besonderem Augenmerk auf Genauigkeit und Respekt vor der orthodoxen Tradition, wie in einem Instagram-Beitrag betont wurde.

Nutzer können die virtuelle Kathedrale frei erkunden und darüber hinaus weitere orthodoxe Kirchen, Klöster und Ensembles aus aller Welt entdecken. Der Server versteht sich als Community-Projekt und lädt dazu ein, selbst an der Rekonstruktion christlich geprägter Orte mitzuwirken.

Orthocraft gilt als weltweit erster Minecraft-Server, der sich ausschließlich dem orthodoxen Glauben, der Sakralarchitektur, der Geschichte und dem christlichen Gemeindeleben widmet. Angesprochen werden insbesondere Jugendliche, Kreative, Spielebegeisterte und Gläubige, die ihren Glauben in einem virtuellen Raum kreativ und respektvoll zum Ausdruck bringen möchten.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Patriarch Daniel zu demütigem Gebet als Herzstück der Triodionzeit aufrief.


Lesen Sie auch

Liturgie in der Berliner Kathedrale: Predigt über „lebendiges Wasser“

Erzbischof Tichon zelebrierte Gottesdienst – Priester Maxim Yudakov legte das Evangelium von der Samariterin aus

Ruhestätte des Heiligen Paisios bei Thessaloniki zieht Tausende Gläubige an

Beitrag des Kanals OrthMedien schildert Atmosphäre und Pilgerandrang im Kloster von Souroti

Bischof Sofian beschrieb die Kirche in Traunreut als „geistliche Quelle“

Predigt zum Sonntag der Samariterin betonte die Weitergabe von Gottes Gnade – Ehrung für Priester Constantin Bartok

Oberhäupter der Landeskirchen gratulierten Patriarch Schio III. zu seiner Wahl

Die Oberhäupter der orthodoxen Ortskirchen haben dem neu gewählten 142. Katholikos-Patriarchen von ganz Georgien, Schio III., offizielle Glückwünsche übermittelt.

Metropolit Onufrij gratuliert Patriarch Schio III. zu seiner Wahl

Das Oberhaupt der UOK brachte seine Hoffnung auf eine Stärkung der brüderlichen Beziehungen zwischen den beiden Kirchen im Geiste der gegenseitigen Liebe in Christus zum Ausdruck.

Glückwünsche aus Bukarest an den georgischen Patriarchen Schio III.

Der rumänisch-orthodoxe Patriarch Daniel wünschte viele gesegnete Jahre im Dienst an Kirche und Volk sowie göttliche Hilfe