Patriarch Daniil gedachte des Heiligen Seraphim von Sofia
Patriarch Daniil würdigte den Heiligen Seraphim als Fürsprecher des bulgarischen Voilkes. Foto: Patriarchat
Anlässlich des zehnten Jahrestages der Heiligsprechung des Heiligen Seraphim von Sofia hat die Bulgarisch-Orthodoxe Kirche am 3. Februar 2026 eine feierliche Göttliche Liturgie in der Hofkirche St. Nikolaus des Wundertäters in Sofia begangen. Darüber berichtete das Patriarchat auf seiner Webseite.
Die Liturgie wurde von Patriarch Daniil zelebriert. Anlass war der Jahrestag der Heiligsprechung vom 26. Februar 2016, dessen liturgisches Gedenken in diesem Jahr aufgrund der Großen Fastenzeit vorgezogen wurde. Der 3. Februar markiert den Tag der synodalen Entscheidung zur Aufnahme des Heiligen in den Heiligenkalender.
Patriarch Daniil konzelebrierte mit mehreren Bischöfen und Geistlichen, darunter Vertreter des Heiligen Synods sowie der Russischen Orthodoxen Kirche. Unter den Betenden befanden sich kirchliche Würdenträger, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und zahlreiche Gläubige. Vor Beginn der Liturgie erfolgten Priesterweihen, am Ende des Gottesdienstes wurde dem Gemeindepfarrer der Ehrentitel eines Ikonomen verliehen.
In seiner Predigt würdigte der Patriarch den Heiligen Seraphim als himmlischen Fürsprecher des bulgarischen Volkes und erinnerte an zahlreiche Zeugnisse von Heilungen, Tröstungen und Gebetserhörungen an seinem Grab. Zum Abschluss verlas Erzdiakon Wladimir Tischtschuk eine Grußbotschaft von Patriarch Kyrill von Moaskau anlässlich der gemeinsamen Heiligsprechung durch die bulgarische und die russische orthodoxe Kirche.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Bischof Johannes von Branitsa zum Überwinden weltlicher Spaltungen unter Gläubigen aufrief.
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