Bischof Clement feierte Gebetsgottesdienst vor Abtreibungsklinik in New York
Orthodoxe Gläubige beten gemeinsam mit Bischof Clement bei winterlichen Temperaturen vor einer Abtreibungsklinik in Brooklyn für den Schutz des ungeborenen Lebens.
Trotz eisiger Temperaturen leitete der bulgarisch-orthodoxe Weihbischof Clement am Samstag, dem 31. Januar 2026, einen Gottesdienst für den Schutz des ungeborenen Lebens vor einer Abtreibungsklinik im New Yorker Stadtteil Brooklyn. Darüber berichtete das orthodoxe Nachrichtenportal orthochristian.com.
Bischof Clement, Weihbischof der Diözese der USA, Kanada und Australien des Bulgarischen Patriarchats, hielt den Gebetsgottesdienst vor der Klinik „Advanced OB-GYN“ im Stadtteil Midwood in New York City. Trotz winterlicher Kälte versammelten sich Geistliche und Gläubige zum gemeinsamen Gebet für den Lebensschutz.
Die Abtreibungsklinik liegt in einem Viertel mit hohem Anteil russischsprachiger Bevölkerung aus verschiedenen osteuropäischen und asiatischen Ländern und wirbt gezielt in entsprechenden lokalen Medien. Um diese Zielgruppe anzusprechen, gestaltete Bischof Clement den Gottesdienst dreisprachig: Teile wurden auf Kirchenslawisch gesprochen, der überwiegende Teil auf Englisch, einzelne Gebete auch auf Griechisch.
An dem Gottesdienst beteiligten sich Mitglieder der Orthodoxen Lebensschutz-Gesellschaft Heiliger Johannes der Vorläufer, die seit Januar 2021 regelmäßig – mindestens einmal im Monat – Gebetsgottesdienste in New York City organisiert. Die Gründung der Initiative fiel mit dem Geburtstag des ermordeten Priesters Daniel Sysoev zusammen, dessen kompromissloser Einsatz gegen Abtreibung die orthodoxe Pro-Life-Bewegung in den USA nachhaltig geprägt hat.
Einen wichtigen Erfolg verzeichnete die Bewegung im Januar 2025 mit der endgültigen Schließung einer Planned-Parenthood-Klinik in Manhattan, die von den Beteiligten als ermutigendes Zeichen für ihr anhaltendes Engagement gewertet wird.
Die UOJ berichtete zuvor, dass in Washington Tausende Menschen gegen Abtreibungen demonstriert haben.
Lesen Sie auch
Erzbischof Tichon: Die Märtyrer Boris und Gleb zeigen den Weg des Friedens
Der Administrator der Diözese von Berlin und Deutschland würdigte die ersten russischen Heiligen als Vorbilder christlicher Demut und Versöhnung
Vortrag beleuchtete den geistlichen Weg von Arsenie Boca von Prislop und sein Hauptwerk
Erzpriester Dr. Iosif-Cristian Rădulescu stellte auf der Theologischen St.-Justin-Konferenz in Geilnau das Leben, die Lehre und das geistliches Vermächtnis des Heiligen vor
Einbrecher stahlen Reliquien des heiligen Martin aus Kirche in Neuss
Die Täter hinterließen Blutspuren am Altar der katholischen Kirche und entwendeten neben den Reliquien auch ein Messbuch, das wenig später in der Nähe wiedergefunden wurde.
Religionsunterricht in Österreich bleibt trotz Debatten fest verankert
Rumänisch-orthodoxer Priester Cătălin Florin Soare verweist auf staatliche Unterstützung des konfessionellen Religionsunterrichts und sieht keine grundlegende Gefährdung des Systems
Bund Katholischer Unternehmer kritisierte geplante Wohngeldkürzung
Verband warnte vor Nachteilen für Familien, sinkenden Erwerbsanreizen und einer Verlagerung in die Grundsicherung
Hawaii-Ikone der Gottesmutter besuchte Patienten im Krankenhaus in Sofia
Patriarch Daniil spendete gemeinsam mit Bischof Irenei und einer Delegation der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland den Kranken den Segen