Metropolit Antonij besuchte die bulgarisch-orthodoxe Gemeinde in Brüssel

An der Heiligen Liturgie nahmen neben zahlreichen Gläubigen der Gemeinde auch Vertreter aus Diplomatie und Militär teil.

Metropolit Antonij von Westeuropa besuchte am 1. Februar 2026 die bulgarisch-orthodoxe Kirche St. Clemens von Ohrid in Brüssel. Am Sonntag des Zöllners und des Pharisäers zelebrierte er gemeinsam mit Erzpriester Dimitar Dimitrov die Göttliche Liturgie in der kleinen, aber sehr andächtigen Kirche in der belgischen Metropole, wie das bulgarische Patriarchat auf seiner Webseite berichtete.

In seiner Predigt erinnerte Metropolit Antonij an den Beginn der Vorbereitungen auf die Große Fastenzeit. Er rief die Gläubigen zur Demut auf und stellte das Beispiel des Zöllners in den Mittelpunkt: Nicht das Hervorheben eigener Werke, sondern die ehrliche Erkenntnis der eigenen Sündhaftigkeit öffne den Weg zu innerem Frieden.

Der Mensch, so der Metropolit, erliege sich selbst überlassen Versuchungen und Leidenschaften, die das ihm von Gott auferlegte Kreuz schwer erträglich machten. Die vom Zöllner gezeigte Selbsterkenntnis sei daher der erste und grundlegende Schritt, um das Kreuz Christi würdig zu tragen und ein erfülltes christliches Leben in ständiger innerer Prüfung zu führen.

Nach der Kommunion dankte Metropolit Antonij Erzpriester Dimitar Dimitrov für seinen nahezu vierzigjährigen pastoralen Dienst, der die bulgarische Gemeinde in Brüssel zusammenhält. Zum Abschluss verbrachte der Metropolit den Sonntagnachmittag im Kreis der Gemeinde und brachte ihr seine apostolische Liebe und Verbundenheit zum Ausdruck.

Zur Diözese von Metropolit Antonij gehören die westeuropäischen Länder. In Deutschland gibt es u. a. Gemeinden in Berlin, Hamburg und Stuttgart sowie das Heilige Dreifaltigkeitskloster Buchhagen.

Die UOJ berichtete zuvor, dass die serbisch-orthodoxe Gemeinde zur Kreuzverehrung in den Limburger Dom einlädt.

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