Erzbischof Varsanufie setzte neue Äbtissin im Kloster Dintr-un Lemn ein

Stavrophora Ambrozia übernimmt Leitung des Klosters. Foto: Patriarchat

Am Sonntag, dem 26. Januar 2026, hat der rumänisch-orthodoxe Erzbischof Varsanufie von Râmnic die Stavrophora Ambrozia feierlich als neue Äbtissin des Klosters Dintr-un Lemn eingesetzt. An der Zeremonie nahmen die Klostergemeinschaft, Gläubige aus der Umgebung sowie Angehörige der scheidenden Äbtissin Emanuela Oprea teil, darunter die Abgeordnete und ehemalige Kulturministerin Natalia Intotero. In Anerkennung ihrer Verdienste verlieh der Erzbischof der scheidenden Äbtissin die Auszeichnung „Râmnic“, wie das Patriarchat auf seiner Webseite berichtete.

In seiner Predigt während der Göttlichen Liturgie hob Erzbischof Varsanufie die geistliche Bedeutung der Begegnung mit Christus hervor: Die Wandlung Zachäus’ (Lk 19,1-10) sei nicht das Ergebnis einer moralischen Belehrung, sondern die Frucht der Gegenwart des Erlösers, der das Herz durchdringe und heile. Zachäus diene als Sinnbild der von Sünde belasteten Seele, die sich aus Sehnsucht erhebt, um die Gnade Gottes zu empfangen. Der Erzbischof betonte, dass Christus nicht auf perfekte Reue warte, sondern durch seine Nähe die Wandlung bewirke.

Das Kloster Dintr-un Lemn, der Geburt Mariens geweiht, liegt etwa 25 km südlich von Râmnicu Vâlcea in der Gemeinde Frâncești. Einer Überlieferung zufolge wurde es im frühen 16. Jahrhundert aus dem Holz einer einzigen Eiche errichtet. Die Kirche bewahrt bis heute die Ikone der Jungfrau Maria. Die Heilige Synode der Rumänisch-Orthodoxen Kirche bestimmte, dass das Fest der Ikone jährlich am 21. Juli gefeiert wird. 

Die UOJ berichtete zuvor, dass die Mönche im ROKA-Kloster Jordanville das Fest der Theophanie begingen.
 

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