Jugendwochenende stärkte orthodoxe Vernetzung in Nordengland

Jugendliche aus mehreren orthodoxen Jurisdiktionen versammeln sich in Wallasey zur gemeinsamen Liturgie und Begegnung in der St.-Elisabeth-Gemeinde. Foto: ROKA

In Nordengland hat ein internationales orthodoxes Jugendwochenende junge Gläubige aus zahlreichen Städten zusammengeführt. Gastgeber war vom 23. bis 26. Januar 2026 die St.-Elisabeth-Gemeinde der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) in Wallasey, wie die Diözese Großbritannien und Westeuropa auf ihrer Webseite berichtete.

Die Jugendgruppe der St.-Elisabeth-Gemeinde in Wallasey (Merseyside) hat bei einem mehrtägigen Jugendwochenende ihre Kontakte zu orthodoxen Jugend- und Studentengruppen ausgebaut. Eingeladen waren Teilnehmende aus ganz Großbritannien sowie aus Norwegen, darunter Gruppen aus Durham, Leeds, Sheffield, Bradford, Manchester, Birmingham, Oxford und London. Organisiert wurde das Treffen gemeinsam mit der Studentenmission „St. Gabriel of Georgia Liverpool“.

Die Jugendlichen trafen am Freitag, dem 23. Januar, in Merseyside ein und wurden von Priester Justin Venn und Lektor Serafim Williams empfangen. In Vorträgen sprachen Pfarrer Justin über Ikonenmalerei und Erzpriester Paul Elliott über die Person Christi und den christlichen Dienst. Der Tag endete mit der Vesper in der St.-Elisabeth-Kirche.

Am Samstag feierten weitere angereiste Jugendliche die Göttliche Liturgie. Ein eigens gebildeter Jugendchor gestaltete den Gottesdienst musikalisch. Am Nachmittag fanden parallele Workshops zum kirchlichen Dienst sowie zum Backen von Prosphora statt, die auf großes Interesse stießen. Auch am Abend versammelten sich alle zur Vesper.

Der Sonntag stand im Zeichen der Liturgie und der traditionellen Segnung des Flusses Mersey, an der viele Gemeindemitglieder und Jugendliche teilnahmen. Den Abschluss bildeten ein Vortrag über die christliche Ehe sowie gemeinsame Aktivitäten in Liverpool. Die Teilnehmenden zeigten sich dankbar für die geistliche Gemeinschaft, das gemeinsame Lernen und die neu entstandenen Freundschaften über Jurisdiktionsgrenzen hinweg.

Die UOJ berichtete zuvor, dass eine Zürcher Ex-Politikerin nach Schüssen auf ein Jesusbild zu einer Geldstrafe verurteilt wurde.

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