Sänger aus Deutschland lernen beim Kirchengesangskongress in London dazu
Chorleiter und Sänger der Berliner und Deutschen Diözese bei der Probe zum vereinten Gesang im Rahmen des Paneuropäischen Kirchengesangskongresses in London. Foto: Diözese
Vom 22. bis 25. Januar 2026 fand in London der 7. Paneuropäische Orthodoxe Kirchengesangskongress statt. Chorleiter und Sänger der deutschen Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche nutzten die Gelegenheit für fachlichen Austausch, praktische Übungen und die Mitwirkung an Gottesdiensten, wie die Diözese auf ihrer Webseite berichtete.
Der Kongress, organisiert vom Paneuropäischen Kirchenmusikkomitee unter der Schirmherrschaft der Kirchenmusikkommission der Bischofssynode der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA), stand unter dem Motto „Kliros-Gesang heute: Von der Realität zum Ideal“ und ehrte den 100. Todestag des Kirchenkomponisten A. D. Kastalsky. Das Programm umfasste Vorträge, Gesprächsrunden, Proben, Workshops und gemeinsame Gottesdienste.
Praktische Übungen zu Vokalgesang, Chorpraxis und Harmonisierung liturgischer Texte wurden von erfahrenen Kirchenmusikern wie Erzdiakon Alexander Kedrov, V.S. Gan und Arseny Kruglov geleitet. Chorleiter Matvey Kobro aus Dachau und München berichtete anschaulich über seine Erfahrungen beim Aufbau eines Kinder- und Jugendchors, pädagogische Ansätze und die Bedeutung der frühen Einbindung junger Menschen in das liturgische Leben.
Höhepunkt des Kongresses war der gemeinsame Gesang beim Vigil am 24. Januar und der Göttlichen Liturgie am 25. Januar in der ROKA-Kathedrale Mariä Geburt in London, geleitet von Bischof Irenei von London. Die Berliner Teilnehmer betonten, dass der Austausch mit anderen europäischen Chorleitern nicht nur die Fachkenntnisse vertiefte, sondern auch die Verbindung zwischen orthodoxen Gemeinden stärkte.
Die UOJ berichtete zuvor, dass in Vaux-sur-Mer eine neue russisch-orthodoxe Pfarrei gegründet wurde.
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