Rumänisch-orthodoxe Gemeinde beging Tag der Vereinigung der Fürstentümer
Die Kinder nahmen an Bildungs- und Freizeitaktivitäten in der Pfarrschule in Wien teil. Foto: Gemeinde
Mit einem vielfältigen Programm hat die rumänisch-orthodoxe Gemeinde „Heiliger Stephan der Große“ in Wien den Jahrestag der Vereinigung der rumänischen Fürstentümer begangen. In der Pfarrschule standen am 24. Januar 2026 Geschichte, kulturelle Bildung und gemeinschaftliches Erleben im Mittelpunkt, wie die Gemeinde auf ihrer Facebook-Seite berichtete.
Anlässlich des 167. Jahrestages der Vereinigung Moldaus mit der Walachei – einem entscheidenden Schritt zur Entstehung des modernen rumänischen Staates und der späteren Autokephalie der Rumänischen Orthodoxen Kirche – vermittelten Pädagogen den Kindern in altersgerechter Form die historische Bedeutung des 24. Januars. Geschichten, Erklärungen und kreative Aktivitäten machten Geschichte anschaulich und greifbar.
Als sichtbares Zeichen nationaler Identität gestalteten die Kinder Armbänder in den Farben der rumänischen Trikolore. Ergänzt wurde das Bildungsangebot durch die Probe des Kinderchors „Cherubimii“, Religionsunterricht sowie Spiel- und Sportworkshops, die von jungen Freiwilligen organisiert wurden.
Die Feierlichkeiten knüpften an ein aktives Gemeindewochenende am 17. Januar 2026 an. Neben regulären Angeboten nahmen die Kinder an einem Rumänischkurs zur Vertiefung ihrer Muttersprache sowie an einem Erzählworkshop teil, während parallel ein Nähworkshop für interessierte Frauen stattfand.
Vertreter der Gemeinde dankten Lehrern, Koordinatoren, Freiwilligen und Gemeindemitgliedern für ihr Engagement. Ihr Einsatz trage dazu bei, Bildung, kulturelle Werte und den Geist der rumänischen Einheit auch im Ausland lebendig zu halten.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Metropolit Serafim in München einen Priester und einen Diakon weihte.
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