In den USA klagten Abtreibungsgegner auf Herausgabe von Abtreibungsdaten
Antiabtreibungsprotest in Washington 2022. Foto: Politico
Eine Abtreibungsgegner-Organisation hat den Obersten Gerichtshof des US-Bundesstaates Indiana angerufen, um die Veröffentlichung sogenannter Terminated Pregnancy Reports zu erzwingen. Dabei handelt es sich um gesetzlich vorgeschriebene Meldungen über Schwangerschaftsabbrüche, die anonymisierte Angaben zu Patientinnen und medizinischer Behandlung enthalten. Indiana unterliegt seit 2022 einem nahezu vollständigen Abtreibungsverbot, das 2023 vom Supreme Court des Bundesstaates bestätigt wurde. Darüber berichtete wfyi.
Der Rechtsstreit begann mit einem Antrag der Organisation Voices for Life, die aufgrund des Informationsfreiheitsgesetzes Zugang zu bestimmten Berichten verlangte. Zwei Gynäkologen klagten dagegen, da sie eine Gefährdung der Privatsphäre von Patientinnen und Ärzten selbst durch geschwärzte Dokumente befürchteten. Die Gerichte, zunächst in Marion County und später ein Berufungsgericht, untersagten daraufhin die Veröffentlichung.
Nun strebt Voices for Life eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs von Indiana an. Die Organisation sieht in den Berichten ein notwendiges Instrument für Transparenz und Gesundheitspolitik. Ärzteverbände und Bürgerrechtler warnen hingegen vor den Folgen für den Datenschutz. Wann und ob das Supreme Court den Fall aufnimmt, ist noch offen. Zunächst haben beide Seiten Zeit für schriftliche Stellungnahmen.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass in Bethlehem die Geburtsgrotte Jesu restauriert wird.
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