In Gotha hat die rumänisch-orthodoxe Gemeinde die Christkönigskirche übernommen
Pfarrer Bogdan in der Christkönigskirche in Gotha. Foto: Thüringer Allgemeine
In Gotha hat die rumänisch-orthodoxe Gemeinde einen wichtigen Schritt in die Zukunft gemacht. Die denkmalgeschützte Christkönigskirche ist in ihren Besitz übergegangen und soll nun schrittweise saniert werden. Für viele Gläubige, die aus ganz Thüringen, teilweise aus mehreren hundert Kilometern Entfernung, regelmäßig zum Gottesdienst anreisen, bedeutet der Erwerb des Gotteshauses weit mehr als nur einen neuen Versammlungsort. Er steht für Verwurzelung, Beständigkeit und das Gefühl, in der Fremde angekommen zu sein. Die Nachricht wurde von Thüringer Allgemeine veröffentlicht.
Die Gemeinde um Pfarrer Bogdan Florin Buta ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Sonntags füllt sich die Kirche mit Familien, Berufstätigen und älteren Menschen, für die der Gottesdienst in ihrer Muttersprache ein zentraler Bestandteil des Lebens geblieben ist. Neben den liturgischen Feiern dient das Areal auch als Ort der Begegnung, des Austauschs und der gegenseitigen Unterstützung.
Mit dem Erwerb der Kirche übernimmt die Gemeinde zugleich Verantwortung für ein bedeutendes Baudenkmal der Stadt Gotha. In den kommenden Jahren sind Sanierungs- und Erhaltungsarbeiten geplant, die das historische Gebäude sichern und zugleich an die Bedürfnisse der orthodoxen Liturgie anpassen sollen. Stadt und Gemeinde sehen darin ein gutes Beispiel für gelebte Integration: Ein traditionsreiches Gotteshaus bleibt erhalten und erhält durch die neue Nutzung eine lebendige Zukunft.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass Orthodoxe Jugendliche aus Ulm den Gala-Ball in Köln besuchten.
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