Brandstiftung in Bergisch Gladbacher Kirche führte zur Schließung
Die Kirche St. Laurentius in Bergisch Gladbach war mehrfach Ziel von Sachbeschädigungen. Foto: Frank Vincentz/Wikipedia
Die katholische Kirche St. Laurentius in Bergisch Gladbach nordöstlich von Köln wurde nach mehreren Fällen von Vandalismus und Brandstiftung kurzzeitig geschlossen. Pfarrer Norbert Hörter reagierte damit auf beschädigte Kirchenbänke, gestohlenes Inventar und weitere Übergriffe, wie das katholische Nachrichtenportal CNA am 28. Januar 2026 berichtete.
Laut Bericht traten zuletzt Zigarettenkippen zwischen den Bänken, entwendetes Kircheninventar und eine angekokelte Bank vor der Pietà auf. „Ich bin schon fassungslos“, sagte Pfarrer Hörter, der die Kirche daraufhin bis auf Weiteres schließen ließ und nur zu den Gottesdiensten öffnet.
Obwohl die Kirche über Videoüberwachung verfügt, zeigen laut Hörter selbst Haus- und Platzverbote keine Wirkung, solange strafrechtliche Konsequenzen ausbleiben. Bereits Mitte 2025 hatte der Kölner Innenstadtpfarrer Dominik Meiering über zunehmenden Vandalismus in seinen Kirchen geklagt und davor gewarnt, dass sakrale Gegenstände künftig nicht mehr unbeaufsichtigt stehen könnten.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Priester Konstantin Anikin in seiner Predigt die geistliche Bedeutung von Buße, realistischer Frömmigkeit und gelebtem Frieden im Alltag betonte.
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