Patriarch Porfirije beschrieb den Heiligen Sava als Lehrer und geistliches Vorbild

Patriarch Porfirije segnet dien Slava-Gaben in der Orthodoxen Theologischen Fakultät in Belgrad. Foto: Patriarchat

Der serbische Patriarch Porfirije nahm am Gedenk- und Festtag des Heiligen Sava (Savindan), dem 27. Januar 2026, an der Verleihung der Diplome der Orthodoxen Theologischen Fakultät in Belgrad teil. In seiner Ansprache erinnerte er daran, dass der Heilige Sava nicht ohne das Evangelium Christi verstanden werden könne und dass sein Leben ein Vorbild für Liebe, Frieden und Tugend sei, wie das Patriarchat auf seiner Webseite berichtete.

In seiner Festpredigt betonte der Patriarch, dass über den Heiligen Sava auf viele Arten gesprochen werden könne, einige davon jedoch darauf abzielen, ihn zu diskreditieren. Historisch wie heute versuchten manche, sein Wirken in Verruf zu bringen. Das Kirchenoberhaupt unterstrich, dass das Verständnis des Heiligen Sava untrennbar mit Christus und dem Gebot der Liebe verbunden sei.

Der Heilige Sava habe sein ganzes Leben aus Liebe zu Gott und zu den Menschen gelebt. Er habe Harmonie und Frieden gestiftet, nicht durch Macht oder intellektuelle Fähigkeiten, sondern als Träger des göttlichen Friedens. Besonders hob der Patriarch Savas Rolle als Friedensstifter zwischen zerstrittenen Brüdern hervor, deren Konflikt nur durch seine Liebe und Weisheit gelöst werden konnte.

Abschließend rief Patriarch Porfirije dazu auf, inspiriert vom Gebet des Heiligen Sava, den Weg der Liebe, Wahrheit, Gerechtigkeit und des Friedens zu gehen, die Mitmenschen als Geschenk Gottes zu erkennen und das Leben als Vorgeschmack auf das Reich Gottes zu verstehen. Mit diesen Worten schloss er seine Festansprache vor den Studierenden und Professoren der Fakultät.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Patriarch Porfirije die serbischen Wasserball-Europameister empfing.

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