50 Jahre rumänisch-orthodoxe Pfarrei „Geburt des Herrn“ in München gefeiert
Bischof Sofian (Mitte links) und Patriarchalvikarbischof Varlaam von Ploiești (Mitte rechts) kamen zum Gemeindejübiläum nach München. Foto: Gemeinde
Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der rumänisch-orthodoxen Pfarrei „Geburt des Herrn“ in München hat Bischof Sofian von Kronstadt am Samstag, dem 24. Januar 2026, die Heilige Liturgie zelebriert und die Gemeinde als „Quelle des Segens“ gewürdigt. Darüber berichtete Bischof Sofian auf seiner Facebook-Seite.
In seiner Ansprache erinnerte Bischof Sofian an die Gründung der Pfarrei im Jahr 1976 durch Erzpriester Prof. Dr. Mircea Basarab mit dem Segen von Patriarch Justinian Marina. Von Beginn an sei die Gemeinde kanonisch in die Strukturen der Rumänisch-Orthodoxen Kirche eingebunden gewesen – auch in den schwierigen Jahrzehnten vor 1989. Dies zeuge vom Glauben, vom Mut und vom festen Willen der Gründer, ihre kirchliche und geistliche Identität zu bewahren.
Mit Bischof Sofian diente Patriarchalvikarbischof Varlaam von Ploiești, der aus Bukarest angereist war, um den Segen von Patriarch Daniel zu überbringen. Zahlreiche Priester der Erzdiözese, Vertreter anderer orthodoxer Kirchen sowie viele Gäste nahmen gemeinsam mit den Gemeindemitgliedern an den Feierlichkeiten teil.
Besonderen Dank richtete der Bischof an die Priester der Pfarrei – Mircea Basarab, Alexandru Nan und Nicolae Canciu – sowie an deren Familien, an Gemeinderäte, Wohltäter und Unterstützer. Hervorgehoben wurde zudem die Hilfe der Partnerkirchen in München: Seit fünf Jahrzehnten feiert die Gemeinde ihre Gottesdienste in der altkatholischen Kirche St. Willibrord am Sendlinger Tor. Ohne diese ökumenische Unterstützung wäre die Gründung und der Fortbestand der Pfarrei kaum möglich gewesen.
Abschließend stellte Bischof Sofian das Jubiläum in einen biblischen Zusammenhang mit dem Wort aus Genesis 12,2 über Abraham: Wer auf Gott vertraue und seinem Ruf folge, werde selbst zum Segen für andere. Dies sei Auftrag und Ermutigung für die Gemeinde auch für die kommenden Jahre.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Priester Athanasie Ulea in Nürnberg sein neues Buch vorstellte.
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