Patriarch Porfirije betonte in Belgrad die zentrale Rolle der Buße

Patriarch Porfirije bei der Heiligen Liturgie im Dom des Heiligen Sava in Belgrad. Foto: Patriarchat

Am 25. Januar 2026 zelebrierte Patriarch Porfirije von Serbien die Heilige Liturgie im Dom des Heiligen Sava in Belgrad. In seiner Predigt legte er dar, dass Buße die Voraussetzung dafür sei, dass Gottes Gnade im Leben der Gläubigen wirksam werden kann, wie das Patriarchat auf seiner Webseite berichtete.

Der Patriarch erinnerte an das Evangelium nach Matthäus und die Briefe des Apostels Paulus, die lehren, dass Erwählung nicht Privileg, sondern Dienst bedeutet. Christen seien berufen, Zeugnis von der Liebe Christi abzulegen und ihre Gaben im Dienst am Nächsten zu entfalten. Dabei gehe es nicht um besondere Rechte, sondern um Verantwortung und Hingabe.

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Patriarch Porfirije unterstrich, dass Christus seine Botschaft nicht nur den Juden, sondern allen Menschen brachte, einschließlich der Heiden, und dass wahre Gemeinschaft mit Gott Erkenntnis und Umkehr voraussetzt. Buße umfasse den ganzen Menschen – Herz, Verstand und Leib – und führe zu innerer Reinigung, Vergebung und geistlichem Wachstum.

Abschließend rief das Kirchenoberhaupt dazu auf, beständig nach Christus zu streben, wie Zachäus in der Bibel (Lk 19,1–10), und betonte: „Die Umkehr ist Voraussetzung für die Gegenwart der Gnade Gottes in unserem Leben.“ Durch diese Gnade wachse der Mensch in Einheit des Glaubens zur vollen Fülle Christi.

Die UOJ berichtete zuvor, dass im serbisch-orthodoxen Kloster Visoki Dečani das Fest des Ehrwürdigen Theodosius begangen wurde.

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