Fest des Ehrwürdigen Theodosius im Kloster Visoki Dečani feierlich begangen

Metropolit Theodosius von Raška-Prizren zelebriert die Heilige Liturgie im Kloster Visoki Dečani. Foto: Diözese

Im serbisch-orthodoxen Kloster Visoki Dečani in Kosovo und Metochien ist am 24. Januar 2026 das Fest des Ehrwürdigen Theodosius des Großen feierlich begangen worden. Die Liturgie stand zugleich im Zeichen des Namenstages von Metropolit Theodosius von Raška-Prizren, wie die Diözese auf ihrer Facebook-Seite berichtete.

Im Kloster Visoki Dečani wurde am Samstag die Heilige Liturgie anlässlich des Festes des Ehrwürdigen Theodosius des Großen gefeiert. Der Gottesdienst fand in dem traditionsreichen Kloster der serbisch-orthodoxen Kirche in der Diözese Raška-Prizren statt.

Der Liturgie stand Erzbischof und Metropolit von Raška-Prizren, Theodosius, vor. Mit ihm konzelebrierten die Bruderschaft des Klosters sowie Geistliche der Diözese Raška-Prizren.

Der Gottesdienst markierte zugleich den Namenstag des Metropoliten, der an diesem Tag seines himmlischen Schutzpatrons gedachte. Zahlreiche Gläubige nahmen an der Eucharistiefeier teil und beteten gemeinsam im historischen Heiligtum.

Nach der Segnung des Altars überbrachte Priester Sava, Abt des Klosters Visoki Dečani, dem Metropoliten die Glückwünsche der Klostergemeinschaft. Er wünschte ihm viele weitere Jahre eines friedvollen und fruchtbaren Dienstes zum Wohl der Kirche und der Gläubigen.

Visoki Dečani zählt neben Studenica zu den bedeutendsten Klöstern der Serbisch-Orthodoxen Kirche und ist als UNESCO-Welterbe einer der wichtigsten Orte serbischer mittelalterlicher Kunst und Spiritualität. Es liegt in der südserbischen Eparchie Raška und Prizren.

Die UOJ berichtete zuvor über die Feierlichkeiten zu Theophanie im Kloster Srpski Kovin mit Taufe, Wasserweihe und geistliche Erneuerung.

Lesen Sie auch

Konferenz zum Diözesanjubiläum startet – Ausstellung frei zugänglich

Internationale Tagung in München beleuchtet Geschichte und Zukunft der Auslandskirche

Priester Konstantin Anikin beschrieb den Egoismus als die Lähmung der heutigen Zeit

Das Evangelium vom Gelähmten als Spiegel einer vereinsamten Gesellschaft

Ökumenische Patriarch Bartholomäus im griechischen Parlament

Eine historische Rede mit vielsagenden Inhalten.

„Bewahrt den orthodoxen Glauben“ – ROKA-Bischöfe warnen vor Säkularisierung

Epistel des Konzils in München ruft zu Gebet, Einheit und geistlicher Wachsamkeit auf

Offiziell: Bischofskonzil der ROKA erkennt den gerechten Lebensweg von Hieromönch Seraphim Rose an

Die Informationen von UOJ über den Beginn der Vorbereitung zur Kanonisierung von Seraphim Rose haben sich bestätigt.

Priester Matthias Fröse: „Nicht die Schwäche hält uns zurück, sondern der Wille“

Predigt in Meisenheim deutete das Evangelium vom Gelähmten als Ruf zur inneren Entscheidung