In Antwerpen wurden kurdische Demonstranten bei einem Messerangriff verletzt
Kurdische Demonstranten. Foto: ntv
In Antwerpen wurden am 22. Januar 2026 bei einem Messerangriff am Rande einer kurdischen Solidaritätskundgebung sechs Menschen verletzt, zwei von ihnen sollen in Lebensgefahr schweben. Nach Angaben der Polizei ereignete sich die Tat als sich die Demonstration mit rund 50 Teilnehmern gerade auflöste. Mehrere Männer sollen plötzlich Messer gezogen und wahllos auf Anwesende eingestochen haben. Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Darüber berichtete ntv.
Nach der Festnahme von vier Verdächtigen nahe dem Opernhaus sucht die Polizei noch nach einem weiteren möglichen Beteiligten. Sie ermittelt wegen versuchten Mordes, nennt aber kein Motiv und sieht derzeit keine terroristischen Hintergründe. Die kurdische Organisation Nav-Bel widerspricht dieser Einschätzung und sieht in der Tat einen gezielten Angriff auf Kurden.
Unter dem Motto „Rojava verteidigen – Stoppt die Angriffe“ wurde gegen die Angriffe der syrischen Armee auf kurdische Kräfte in Nordsyrien protestiert. Die kurdische Gemeinde in Antwerpen zieht eine direkte Verbindung zwischen diesem Konflikt und dem belgischen Vorfall und mahnt vor einer zunehmenden Gefahr durch dschihadistischen Extremismus. Sie appellierten an die zuständigen Behörden, dieser Bedrohung entschiedener zu begegnen.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass in Landshut ein Unbekannter Schweinereste an einer Moschee abgelegt hat.
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