Jährliche Pilgerreise der ROKA ins Heilige Land 2026 angekündigt

Das russisch-orthodoxe Kloster der heiligen Maria Magdalena im Garten Gethsemane am Ölberg in Jerusalem ist u. a. Ziel der Reise. Foto: obitel-minsk.org

Die deutsche Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) hat am 19. Januar 2026 auf ihrem Telegram-Kanal für den Sommer 2026 eine Pilgerreise ins Heilige Land angekündigt. Geistliche und Gemeindemitglieder können dabei an Gottesdiensten und kirchlichen Feiern an zentralen Stätten des Christentums teilnehmen. Metropolit Mark wird die Reise leiten.

Nach Angaben der Diözese ist die Pilgerreise für den Zeitraum vom 1. bis 13. August 2026 geplant. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Teilnahme am Patroziniumsfest des russisch-orthodoxen Frauenklosters der heiligen Maria Magdalena im Garten Gethsemane am Ölberg. Die geistliche Leitung der Reise übernehmen Metropolit Mark sowie Bischof Hiob von Stuttgart.

Zum Programm gehören Besuche der bedeutendsten Heiligtümer Jerusalems und seiner Umgebung sowie Pilgerfahrten nach Bethlehem, Jericho und Hebron. Darüber hinaus sind Stationen in Galiläa mit dem See Genezareth und an der Taufstätte des Herrn am Jordan vorgesehen.

Den Teilnehmern wird zudem die Möglichkeit eingeräumt, an Gottesdiensten in mehreren Klöstern und Kirchen teilzunehmen, darunter im Kloster der heiligen Maria Magdalena in Gethsemane, in Klöstern auf dem Ölberg sowie in der Grabeskirche in Jerusalem.

Die Diözese weist darauf hin, dass die Durchführung der Pilgerreise von einer günstigen Entwicklung der weltpolitischen Lage abhängt.

Die UOJ berichtete zuvor, dass der serbische Metropolit Irinej in einem Interview über Konsum, Moral und den Zerfall des Westens sprach.

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