In Oberägypten wurden Überreste eines byzantinischen Klosters entdeckt
Ort der Ausgrabungen. Foto: Orthodox Christianity
In Oberägypten wurde eine vollständig erhaltene Klosteranlage aus byzantinischer Zeit von Archäologen entdeckt und freigelegt. Nach Aussage des ägyptischen Obersten Antikenrats handelt es sich bei dem Fund an der Stätte Al-Deir im Gouvernement Sohag um den bisher umfangreichsten seiner Art in diesem Gebiet. Darüber berichtete Orthodox Christianity.
Das aus Lehmziegeln erbaute Komplex umfasst mehrere rechteckige Gebäude mit verputzten Wänden und Nischen. Die größeren Hallen, einige mit halbrunden Apsiden an der Ostseite, dienten als gemeinschaftliche Gebets- und Versammlungsräume. An diese schließen sich kleine, gewölbte Kammern an, die als individuelle Mönchszellen genutzt wurden. Südliche Innenhöfe bildeten Zugänge, während runde Bauwerke vermutlich als Tische im Speisesaal fungierten.
Der Gesamtkomplex umfasst auch aus Ziegeln und Kalkstein errichtete Lager- und Wasseranlagen, die mit Mörtel verkleidet waren und auf eine weitgehend autarke Wirtschaftsweise hindeuten. Das zentrale Entdeckungsobjekt ist eine große Kirche mit basilikalem Grundriss in Ost-West-Ausrichtung, die in Mittelschiff, Chor und Altarraum unterteilt ist. Funde wie beschriftete Amphoren, Ostraka mit koptischen Texten, Alltagsgegenstände und beschriftete Kalksteinplatten gewähren wertvolle Einblicke in das klösterliche Leben der byzantinischen Zeit in Oberägypten.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass in der russischen Kirche in London das Fest der Theophanie gefeiert wurde.
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