In Landshut hat ein Unbekannter Schweinereste an einer Moschee abgelegt
Polizei. Foto: Augsburger Allgemeine
In Landshut wurde das Gelände einer Moschee mit Schlachtabfällen verunreinigt. Wie die Polizei mitteilte, wurden am Montag Überreste eines Schweins auf dem Außengelände gefunden, darunter auf einem Geräteschuppen, im Garten sowie im Briefkasten der Moschee. Aufgrund der Umstände übernahm der Staatsschutz die Ermittlungen. Darüber berichtete die Augsburger Allgemeine.
Schweine gelten im Islam als unrein, weshalb die Tat als gezielte Provokation gegenüber der muslimischen Gemeinde eingeordnet wird. Hinweise auf die Täter oder ein konkretes Motiv liegen bislang nicht vor. Die Polizei prüft mögliche Zusammenhänge und bittet Zeugen um Hinweise.
In Deutschland kommt es immer wieder zu Provokationen und Übergriffen gegenüber religiösen Gemeinden, die sich gegen unterschiedliche Glaubensrichtungen richten. Sicherheitsbehörden beobachten solche Vorfälle aufmerksam und verweisen auf die Bedeutung des Schutzes religiöser Einrichtungen sowie eines respektvollen Miteinanders in der Gesellschaft.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass die syrisch-orthodoxe Kirche den Wiederaufbau einer Kreuzritterfestung unterstützte.
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