Metropolit Serafim kam zur feierlichen Altarweihe nach Gleisdorf

Feierliche Altarweihe der neu erbauten rumänisch-orthodoxen Kirche in Gleisdorf mit Metropolit Serafim.

Im österreichischen Gleisdorf ist am Samstag, dem 17. Januar 2026, der Altar der neu errichteten rumänisch-orthodoxen Kirche feierlich geweiht worden. An der Weihe nahmen Metropolit Serafim sowie Bischof Sofian von Kronstadt gemeinsam mit Bischof Macarie, zahlreichen Priestern und Diakonen sowie einer großen Zahl von Gläubigen teil. Darüber berichtete Bischof Sofian auf seiner Facebook-Seite.

Die Altarweihe markiert einen wichtigen Meilenstein für die rumänisch-orthodoxe Pfarrgemeinde in Gleisdorf. Nur sieben Jahre nach ihrer Gründung und drei Jahre nach der Grundsteinlegung konnte der zentrale liturgische Raum der Kirche seiner Bestimmung übergeben werden. Ermöglicht wurde dies durch das Engagement der Gemeinde unter der Leitung von Priester Cătălin Horvath.

Bischof Sofian würdigte insbesondere den Einsatz des Priesters, seiner Familie, der Berater und der Gemeindemitglieder, die gemeinsam den Kirchenbau vorangetrieben hätten. Die Errichtung der Kirche sei Ausdruck von Glauben, Eifer und Einigkeit und bestätige das Wort, dass der Mensch den Ort heilige.

Im Rahmen der Feier wurde Priester Cătălin Horvath als Zeichen der Anerkennung für seine Verdienste von Metropolit Serafim zum Stavrophor-Priester erhoben. Der Altar, so betonte Bischof Sofian, sei Quelle der Verkündigung von Christi Opferliebe und Auferstehung und rufe die Gläubigen dazu auf, selbst zu „Altären des Herzens“ zu werden.

Die UOJ berichtete zuvor, dass orthodoxe Bischöfe die Idee einer „Bosnischen Orthodoxen Kirche“ scharf zurückwiesen.

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