Patriarch Porfirije feierte Liturgie zum Basiliusfest in Belgrad

Patriarch Porfirije segnet die Slava-Gaben anlässlich der Taufslava des Ersten Belgrader Gesangsvereins in der Kathedrale des Heiligen Erzengels Michael in Belgrad. Foto: Patriarchat

Zum Fest der Beschneidung des Herrn und zum Gedenktag des Heiligen Basilius des Großen zelebrierte der serbische Patriarch Porfirije am 14. Januar 2026 die Göttliche Liturgie in der Belgrader Kathedrale des Heiligen Erzengels Michael. Das Patriarchat berichtete darüber auf seiner Webseite.

Patriarch Porfirije stand dem feierlichen Gottesdienst in der serbisch-orthodoxen Kathedrale vor. Die Predigt hielt Weihbischof Alexei von Hvostan, der die beiden Feste zum Anlass nahm, die innere Ausrichtung des christlichen Lebens zu betonen. Entscheidend sei, Christus im eigenen Herzen Raum zu geben und es zum „Thron“ für ihn und die Gnade des Heiligen Geistes zu machen.

Am Beispiel des Heiligen Basilius des Großen unterstrich der Bischof, dass Heiligkeit auch für Menschen „aus Fleisch und Blut“ erreichbar sei. Basilius habe trotz eigener Schwächen den Weg Christi beschritten und sei so zu einem Vorbild für die Gläubigen geworden, die ihn um Fürbitte bitten könnten.

Am Ende der Liturgie segnete Patriarch Porfirije die Slava-Gaben anlässlich der Taufslava des Ersten Belgrader Gesangsvereins, der 1853 gegründet wurde. In seinem Wort wünschte er den Gläubigen Gebet und den Empfang der Heiligen Kommunion für Gesundheit und Heil im neuen Jahr. Dabei unterschied er zwischen äußerer und innerer Gesundheit und betonte, dass wahre Ganzheit nur aus einem tugendhaften Leben erwachse, das sich am Gesetz und an den Geboten Gottes orientiere.

Christus selbst habe, so der Patriarch, als Mensch alles erfüllt, was das Gesetz verlangt, sogar die leibliche Beschneidung. Zugleich habe er gezeigt, dass äußere Erfüllung allein nicht genüge, sondern eine innere Umkehr notwendig sei – eine „Beschneidung des Herzens“ in Demut, Liebe und Glauben. Das Wort Gottes müsse geistlich als Fundament, Maßstab und Ziel des Lebens angenommen werden.

Die UOJ berichtete zuvor, dass das Hilfswerk „Open Doors“ einen neuen Höchststand der Christenverfolgung registrierte.

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