Rumänien: Große Anteilnahme nach tragischem Unfall am Theophanietag
Trauer und Gebet im Kloster: Angehörige und Gläubige nehmen Abschied vom 14-jährigen Matei Cozma, der am Hochfest der Theophanie bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam. Foto: Patriarchat
Ein schwerer Verkehrsunfall am Hochfest der Taufe des Herrn (Theophanie) hat in Rumänien große Bestürzung ausgelöst. Der 14-jährige Sohn Matei Cozma eines orthodoxen Priesters kam ums Leben. Die Mutter und vier Geschwister wurden schwer verletzt. Kirche, Schule und Gesellschaft bekunden ihre tiefe Anteilnahme, wie das rumänische Patriarchat auf seiner Webseite berichtete.
Am 6. Januar 2026, dem orthodoxen Hochfest der Theophanie, stürzte in der Region Vatra Dornei (Kreis Suceava) das Fahrzeug der Familie von Priester Ioan Cozma in den Fluss Bistrița. Mit dem Wagen waren seine Ehefrau Diana Cozma und ihre fünf Kinder unterwegs. Bei dem Unfall starb der 14-jährige Sohn Matei Cozma, während seine Mutter und die vier weiteren Kinder – Iustin (17), Xenia (8), Alexie (3) und Filofteia (1) – schwer verletzt ins Krankenhaus „Sfântul Ioan cel Nou“ in Suceava eingeliefert wurden, wo sie weiterhin intensivmedizinisch betreut werden.
Die Nachricht vom Tod Mateis löste große Bestürzung und Anteilnahme in der Gemeinde, an seiner Schule und in der gesamten Eparchie aus. Mitschüler und Lehrkräfte des Liceul Teoretic „Ion Luca“ verabschiedeten sich in sozialen Medien mit bewegenden Worten von Matei, erinnerten an seine freundliche und respektvolle Art und hielten stille Gedenkminuten ab.
Die Rumänisch-Orthodoxe Kirche zeigte sich tief betroffen: Erzbischof Calinic von Suceava und Rădăuți rief die Gläubigen auf, für die Seele des verstorbenen Jungen zu beten und die verletzte Familie zu unterstützen. Beim Begräbnis Mateis am 10. Januar im Kloster des Heiligen Georg in Buciumeni sprach der Erzbischof den Angehörigen sein Mitgefühl aus und betonte die geistliche Nähe der Kirche in dieser schweren Prüfung.
Darüber hinaus organisierte die Diözese Spendenaktionen und Kollekten, um die medizinische Versorgung und die langfristige Unterstützung der Familie zu gewährleisten. Das Unglück am Theophanietag hat weit über die Region hinaus Solidarität und Mitgefühl ausgelöst, zeigt aber auch, wie eng Kirche und Gemeinschaft in schweren Zeiten verbunden sind.
Die UOJ berichtete zuvor, dass der russisch-orthodoxe Patriarch Kyrill in seinem traditionellen Weihnachtsinterview über Russland, Familie, Glaube und die Spannungen mit dem Westen sprach.
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