In Würzburg erhielt die äthiopisch-orthodoxe Gemeinde ein neues Gotteshaus

Symbolische Übergabe des Schlüssels an die Äthiopisch-Orthodoxe Kirchengemeinde. Foto: MAINPOST
Am 09. Januar 2026 erschien die Nachricht, dass das frühere katholische Gotteshaus Heilig Geist im Würzburger Stadtteil Dürrbachau künftig von der äthiopisch-orthodoxen Tewahedo-Gemeinde St. Marqos genutzt wird. Das Gebäude mit angrenzendem Pfarrsaal wurde zum Ende des Jahres 2025 an die orthodoxe Gemeinde übergeben und bleibt damit weiterhin kirchlich genutzt. Darüber berichtete MainPost.
Die katholische Gemeinde Heilig Geist ist mit rund 450 Mitgliedern vergleichsweise klein und Teil des Pastoralen Raums Würzburg Nord-West. Der Verkauf der Kirche war Ergebnis eines längeren Abwägungsprozesses vor dem Hintergrund struktureller Veränderungen und begrenzter finanzieller sowie personeller Möglichkeiten. Für die Gemeinde markiert der Schritt das Ende eines eigenen Kirchenstandorts.
Bei der Übergabe wurde betont, dass das Gebäude weiterhin als Ort des Glaubens erhalten bleibt. Für die äthiopisch-orthodoxe Gemeinde bedeutet der Erwerb einen wichtigen Schritt hin zu einer dauerhaften Heimat für Gottesdienste und Gemeindeleben in Würzburg. Zugleich schließt die katholische Gemeinde einen schwierigen, aber geordneten Übergang ab.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass im Winter viele evangelischen Gemeinden auf beheizte Gemeindehäuser ausweichen.
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