„Ich liebe dich“ – Metropolit Grigorije betonte Gottes Nähe zum Menschen

Metropolit Grigorije betonte in Berlin die Gemeinschaft Gottes mit den Menschen. Foto: Eparchie

Am 7. Januar 2026 zelebrierte der serbisch-orthodoxe Metropolit Grigorije, Erzbischof von Düsseldorf–Berlin und Metropolit von Deutschland, die Heilige Liturgie zum Fest der Geburt Christi in der Sava-Kirche in Berlin. In seiner Predigt deutete er Weihnachten als stärkstes Zeichen der göttlichen Liebe und Hoffnung in einer von Leid geprägten Welt. Die deutsche Eparchie veröffentlichte die Predigt auf ihrer Webseite.

Die Liturgie wurde von Erzpriester Radomir Kolundžić und Hierodiakon Vasilije Starovlah konzelebriert. Zahlreiche Gläubige nahmen an dem festlichen Gottesdienst teil und hörten im Anschluss die Weihnachtsansprache des Metropoliten.

Metropolit Grigorije beschrieb die Gegenwart als eine Welt voller Kriege, Hunger und menschlichen Leids. Gerade in diese Realität hinein habe Gott mit der Geburt Christi gesprochen und der Menschheit ein entscheidendes Wort zugesagt: „Ich liebe dich“. Weihnachten durchbreche die Geschichte von Schmerz und Finsternis und eröffne eine Perspektive von Sinn und Freude.

Theologisch hob der Metropolit hervor, dass sich in der Geburt Jesu bereits die ungeteilte Vereinigung der göttlichen und menschlichen Natur vollzogen habe. Leben, Leiden, Tod und Auferstehung Christi seien Ausdruck dieser Gemeinschaft Gottes mit den Menschen, die das Reich Gottes untrennbar mit dem Menschen verbinde.

Abschließend erinnerte Metropolit Grigorije daran, dass Weihnachten mehr sei als ein Fest der Bräuche und Symbole. Es bezeuge den endgültigen Sieg des Lichts über die Finsternis und begründe einen berechtigten Optimismus trotz aller Not der Welt. Mit dem traditionellen Gruß schloss er seine Predigt: „Friede sei mit euch! Christus ist geboren!“

Die UOJ berichtete zuvor, dass die Zahl orthodoxer Gemeinden und Kirchen in Frankreich dynamisch wächst.

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