Erzbischof Tichon zelebrierte Große Vesper zu Weihnachten in Berlin

Erzbischof Tichon von Rusa während der Großen Vesper am Fest der Geburt Christi in der Berliner Auferstehungskathedrale. Erzpriester Michail Divakov verlas die Weihnachtsbotschaft des Bischofs. Foto: Diözese

Am 7. Januar 2026, dem Fest der Geburt des Herrn und Erlösers Jesus Christus, leitete Erzbischof Tichon von Rusa, Administrator der Diözese Berlin und Deutschland der Russischen Orthodoxen Kirche (Moskauer Patriarchat), die Große Vesper in der Berliner Auferstehungskathedrale. darüber berichtete die Diözese auf ihrer Webseite.

Erzbischof Tichon von Rusa wurde dabei von mehreren Geistlichen der Diözese unterstützt, darunter Erzpriester Michail Divakow, Diözesansekretär und Domdekan, Erzpriester Georgi Antonjuk, Dekan des Ostkirchenbezirks, sowie Priester Ilja Tschirin, Hieromonach Hilarion (Resnicenko), Priester Maxim Judakow und Priester Oleg Beltek. Den liturgischen Dienst begleiteten außerdem Protodiakone Vitaly Sadakov und Archil Chkhikvadze sowie Diakone Rostislav Ustimenko und Konstantin Lotikhius.

Nach dem Großen Prokeimenon „Wer ist der größte Gott …?“ las Erzbischof Tichon das Evangelium von der Geburt Jesu Christi (Mt 1,18–25). Anschließend verlas Erzpriester Michail Divakov die Weihnachtsbotschaft des Bischofs. Erzbischof Tichon gratulierte allen Gläubigen zum Fest der Heiligen Geburt Christi.

Unter den Teilnehmern befand sich auch der russische Botschafter in Deutschland Sergej Jurjewitsch Netschajew.

Die UOJ berichtete zuvor, dass der serbisch-orthodoxe Metropolit Grigorije von Düsseldorf und Deutschland am Heiligabend, dem serbischen Badnji dan, die Göttliche Liturgie in der Auferstehungskirche in Berlin feierte.

Lesen Sie auch

Photisis TV veröffentlichte ein neues Video über das orthodoxe Gebet

Zeitlose Lehren der Heiligen in nachgesprochenen Dialogen werden in einer kontemplativen Radiosendung präsentiert.

Patriarch Kyrill: „Moral wird unter dem Deckmantel der Freiheit zerstört“

Im TV-Weihnachtsinterview sprach der Patriarch über Russland, Familie, Glaube und die Spannungen mit dem Westen

Papst Leo XIV. forderte einen konsequenteren Schutz des Lebens

Er kritisierte Abtreibungen, Leihmutterschaft und Sterbehilfe als Verletzungen der Menschenwürde und forderte die Staaten auf, stattdessen Familien zu unterstützen.

In Würzburg erhielt die äthiopisch-orthodoxe Gemeinde ein neues Gotteshaus

Die kleine Gemeinde des Heiligen Geistes übergab die Kirche an die wachsende äthiopische Gemeinde des Heiligen Markus.

Im Iran wurden bei Protesten Moscheen in Brand gesteckt

Die Brandstiftungen sind Ausdruck der wachsenden Unzufriedenheit mit der islamistischen Herrschaft nach 46 Jahren.

Erzpriester Ilja Chirin forderte zur Nachfolge des Erstmärtyrers Stephan auf

Göttliche Liturgie in der Berliner Auferstehungskathedrale am Fest des heiligen Stephan