Metropolit Nikolaj: „Nur in der Kirche ist das neue Leben möglich“
Metropolit Nikolaj sendete seine Weihnachtsbotschaft von der Synodalresidenz in New York. Foto: Archiv
In einer Weihnachtsbotschaft an Geistliche und Gläubige der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) betonte Metropolit Nikolaj von Ostamerika und New York die zentrale Bedeutung der Menschwerdung Christi für das orthodoxe Leben. „Das Wort wurde in einen geschaffenen Körper gekleidet, damit wir in ihm erneuert und vergöttlicht werden könnten“, zitierte der Ersthierarch der russischen Auslandskirche den heiligen Athanasius den Großen und hob die transformative Kraft der Kirche hervor. Die Synode in New York veröffentlichte den Text am 5. Januar 2026 auf ihrer Webseite.
Metropolit Nikolaj erinnerte daran, dass die Feier der Geburt Christi den Gläubigen Freude, Frieden und geistliche Erneuerung schenkt. „In der Liturgie liegt unsere ganze Kraft“, zitierte er den heiligen Johannes von Kronstadt, um die Wichtigkeit der Teilnahme an den Heiligen Mysterien Christi zu unterstreichen. Die Kirche sei der Ort, an dem göttliche Kräfte den Menschen zur Vollkommenheit führen und ihn mit Gott vereinen. „Nur in der Kirche, in Gemeinschaft der Heiligen Mysterien Christi, ist dieses neue Leben möglich, für dessen Wohl der Sohn Gottes auf die Erde kam.“
Er nutzte die Gelegenheit, um für den bevorstehenden Bischofsrat der ROKA zu werben, der vom 29. April bis 5. Mai 2026 in München stattfinden soll, und bat um Gebete und Unterstützung. Außerdem dankte er allen Wohltätern der Synodalresidenz in New York für ihre Hilfe bei der Restaurierung des historischen und spirituellen Zentrums der Diaspora.
Abschließend rief Metropolit Nikolaj den Segen Jesu Christi für alle Diener Christi, alle Gläubigen und deren Arbeit aus: „Der Herr heiligt unser Land und jeden von uns. Menschen, die im Dunkeln wandeln, haben das große Licht gesehen: Denn Gott ist mit uns.“
Die UOJ berichtete zuvor, dass die Russische Geistliche Mission eine Göttliche Liturgie in der Geburtsgrotte feierte.
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