In Nigeria sind bei einem Angriff mehr als 30 Menschen ums Leben gekommen

Soldaten in Nigeria. Foto: Azertag

Am 05. Januar 2026 erschien die Nachricht, dass ein erneuter Gewaltausbruch Nigeria bewegt und tiefe Betroffenheit ausgelöst hat. In dem Dorf Kasuwan Daji im Bundesstaat Niger wurden bei einem nächtlichen Angriff am Samstag mehr als 30 Menschen getötet. Mehrere Einwohner wurden zudem von den Angreifern verschleppt, über ihr weiteres Schicksal ist bislang nichts bekannt. Darüber berichtete Azertag.

Nach Angaben aus dem Umfeld von Präsident Bola Tinubu könnten bewaffnete Extremisten hinter der Tat stehen. Demnach ist es möglich, dass sich die Täter nach militärischem Druck in anderen Regionen des Landes in den Westen zurückgezogen haben. Besonders bedrückend ist die Nähe des Tatorts zu einer katholischen Schule, aus der im November bereits Hunderte Schüler und Mitarbeitende entführt worden waren. Dieses Verbrechen wirkt in der Region bis heute nach.

Das bevölkerungsreichste Land Afrikas leidet seit Jahren unter anhaltender Unsicherheit. Bewaffnete Banden und Milizen terrorisieren vor allem ländliche Gebiete, entführen Menschen und erpressen Lösegeld. Christen und Muslime sind gleichermaßen betroffen. Die immer wiederkehrende Gewalt fordert zahlreiche Opfer und hinterlässt bei der Bevölkerung Trauer, Angst und die Sorge, dass ein Ende dieser Entwicklung noch nicht absehbar ist.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass 17 katholische Missionare weltweit im Jahr 2025 ermordet wurden.

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