Pfarrei Worms reagierte schockiert auf Serie von Kircheneinbrüchen

Die Täter hinterließen im Wormser Dom ein Bild der Verwüstung, während die Beute vergleichsweise gering blieb.
In der Neujahrsnacht ist in den Wormser Dom St. Peter eingebrochen worden. Die Täter durchsuchten Schubladen, knackten Kassen und öffneten Opferstöcke. Zwar sei die Beute gering, da die Kassen regelmäßig geleert werden, doch der verursachte Schaden und das Chaos seien erheblich, berichtete das katholische Nachrichtenportal domradio.de.
Die katholische Kirchengemeinde zeigte sich auf ihrer Facebook-Seite fassungslos: „Dass es nicht einmal mehr Respekt gibt vor einem Gotteshaus macht sehr betroffen.“ Bilder des Tatorts zeigen das hinterlassene Durcheinander.
Die Gemeinde berichtet weiter: „Es ist innerhalb von 10 Tagen der 5. Einbruch in eine Kirche in Worms und Umgebung: auch in der evangelischen Lukaskirche wurde in dieser Nacht eingebrochen, vor 10 Tagen bereits in die Liebfrauenkirche in Worms, dann wurde vergeblich versucht - mit grossem Schaden - in die Michaelskapelle auf dem Klausenberg bei Abenheim einzubrechen. Und auch die Basilika im Bechtheim wurde Opfer der dreisten Räuber.“
Die Gemeinde vermutet eine organisierte Bande und bittet die Bevölkerung, verdächtige Beobachtungen umgehend der Polizei zu melden.
Die UOJ berichtete zuvor, dass zum Jahreswechsel zwei neue deutschsprachige orthodoxe Kalender für 2026 erschienen sind.
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