17 katholische Missionare wurden weltweit im Jahr 2025 ermordet

Pfarrer Arul Carasala von der St.-Peter-und-Paul-Kirche in Seneca, einer Stadt im Nordosten von Kansas, wurde am 3. April von einem Mann in seinem Pfarrhaus erschossen. Foto: CNA

Im Jahr 2025 sind weltweit 17 katholische Missionare und kirchliche Mitarbeiter durch Gewalt ums Leben gekommen. Das geht aus dem Jahresbericht der vatikanischen Nachrichtenagentur Fides hervor, der am 30. Dezember 2025 veröffentlicht wurde. Das katholische Nachrichtenportal CNA berichtete darüber.

Der Fides-Jahresbericht erfasst Priester, Ordensleute, Seminaristen und Laien, die im Zusammenhang mit ihrem Glauben und pastoralen Aufgaben getötet wurden. Seit dem Jahr 2000 beläuft sich die Zahl der auf diese Weise ums Leben gekommenen Missionare und Pastoralarbeiter damit auf insgesamt 626. Viele von ihnen wirkten in Regionen, die von bewaffneten Konflikten, extremer Armut und sozialer Ungerechtigkeit geprägt sind, und blieben ihrem Dienst bis zum Tod treu.

Afrika ist erneut der Kontinent mit den meisten Opfern: Zehn Missionare wurden dort im Jahr 2025 ermordet, darunter sechs Priester, zwei Seminaristen und zwei Katecheten. Besonders Nigeria ist mehrfach betroffen. In Burkina Faso, Kenia und Sierra Leone wurden ebenfalls kirchliche Mitarbeiter getötet, teils bei gezielten Angriffen, teils im Umfeld lokaler Gewaltkonflikte.

In Amerika verzeichnet der Bericht vier Todesfälle: Zwei Ordensschwestern wurden in Haiti von bewaffneten Banden ermordet, ein Priester in Mexiko tot aufgefunden und ein Pfarrer in den Vereinigten Staaten in seinem Pfarrhaus erschossen. In Asien kamen ein Priester in Myanmar – der erste katholische Priester des Landes, der im Bürgerkrieg getötet wurde – sowie ein katholischer Lehrer auf den Philippinen ums Leben. In Europa berichtet Fides über den Mord an einem polnischen Priester, der erwürgt in seinem Pfarrhaus aufgefunden wurde.

Die UOJ berichtete zuvor, dass die serbische Post eine Briefmarke zum Jubiläum 1700 Jahre Konzil von Nizäa herausgab.

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