Metropolit Grigorije predigte in Ulm über Dankbarkeit und Nächstenliebe

Metropolit Grigorije während der Heiligen Liturgie in Ulm am Kindersonntag. Foto: Eparchie

Metropolit Grigorije, Erzbischof von Düsseldorf-Berlin und Metropolit von Deutschland, zelebrierte am Sonntag der Kinder, dem 21. Dezember 2025, die Heilige Liturgie in der Kirche der Heiligen Cosmas und Damian in Ulm. Konzelebriert wurde er von Erzpriester-Staurophor Branislav Čortanovački, Erzpriester Ljubomir Zorica, Hierodiakon Vasilije Starovlah und Diakon Arsenije Jovanović, wie die Eparchie auf ihrer Webseite berichtete.

In seiner Predigt thematisierte Metropolit Grigorije das Evangelium von den zehn Aussätzigen (Lk 17,12–19). Er hob hervor, dass Christus die Ausgegrenzten nicht übersieht, sondern ihnen Würde zurückgibt und sie heilt. Besonders betonte er die Bedeutung der Dankbarkeit: Nur einer der Geheilten – ein Samariter – kehrt zurück, um Christus zu danken.

Der Geistliche mahnte, dass auch die Gläubigen oft den Wert des Geschenks des Lebens und unserer Mitmenschen übersehen. Die Liturgie sei ein Ausdruck der Dankbarkeit, bei der Brot, Wein und Gebet als Gabe an Gott dargebracht werden. In dieser Gemeinschaft werde jeder Teilnehmer – wie der dankbare Samariter – zum Empfänger der vollen Fülle des Lebens.

Abschließend erinnerte der Metropolit daran, dass Kinder und Nächstenliebe ein Geschenk Gottes sind, das uns Schritt für Schritt zur Freude der Geburt Christi führt. Die Gläubigen wurden ermutigt, Dankbarkeit zu üben, ihre Mitmenschen als Brüder und Schwestern zu sehen und Gottes Liebe in ihrem Alltag weiterzugeben.

Die UOJ berichtete zuvor, dass beim orthodoxen Winterseminar in München die Familie thematisch im Mittelpunkt stehen wird.

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