In Indonesien behindern Muslime erneut die Abhaltung christlicher Gottesdienste

Indonesischer Muslim lässt keine Christen in die Kirche. Foto: persecution.org

Indonesischer Muslim lässt keine Christen in die Kirche. Foto: persecution.org

Am 23. Dezember 2025 erschien die Nachricht, das in der indonesischen Provinz Westjava es erneut zu Spannungen rund um einen christlichen Gottesdienst gekommen ist. Am 14. Dezember blockierten Angehörige mehrerer islamischer Gruppierungen den Zugang zu einem Gebetsort der protestantischen HKBP Gemeinde in der Wohnanlage Grand Cikarang Village im Bezirk Bekasi. Gläubige konnten den Gottesdienst dadurch nicht wie geplant besuchen. Darüber berichtete persecution.org.

Bereits zuvor war es mehrfach zu ähnlichen Vorfällen gekommen. Nach einem lokalen Verbot religiöser Zusammenkünfte Ende Oktober wurden Christen beim Versuch, sich zum Gebet zu versammeln, von Gruppen aufgehalten, die sich als Anwohner bezeichneten. Auch Anfang Dezember wurde der Zugang erneut versperrt, wobei es laut Berichten zu körperlichen Behinderungen kam. Pastor Taripar Simanjuntak erklärte, dass die Gemeinde den Ort seit mehreren Jahren nutze.

Um weitere Konflikte zu vermeiden und weiterhin Gottesdienste abhalten zu können, wich die Gemeinde schließlich auf die Räumlichkeiten des interreligiösen Forums FKUB im Gebiet Jababeka aus. Dort versammelten sich am 21. Dezember rund 250 Gemeindemitglieder zu einem Gottesdienst unter ruhigeren Bedingungen.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass in Damaskus sich eine Gemeinde, um die Opfer eines Anschlags zu ehren, versammelte.

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