Populäre Bloggerin äußert sich zu Pole-Dance-Skandal in evangelischer Kirche
Screenshot aus dem Videobeitrag. Foto: jfupdate
Am 23. Dezember 2025 nahm die Kritik in den sozialen Netzwerken an einem ungewöhnlichen Auftritt eines Gottesdienstes in einer evangelischen Gemeinde in Niedersachsen weiter zu. Auslöser war eine Darbietung mit Elementen des Poledance, die viele Gläubige als unvereinbar mit dem sakralen Raum empfinden. Zusätzliche Aufmerksamkeit erhielt der Vorfall durch einen Beitrag einer bekannten Bloggerin, die das Geschehen auf dem Kanal jfupdate öffentlich kommentierte.
Eine bekannte Bloggerin, die von zehntausenden Nutzern verfolgt wird, meldete sich nun öffentlich zu Wort. In ihrem Beitrag erklärte sie, solche Aktionen trügen eher zur Entfremdung als zur Erneuerung der Kirche bei. „Danach sollte sich niemand wundern, warum immer mehr Menschen der Kirche den Rücken kehren. Wenn im Gottesdienst alles möglich ist, nur keine Sammlung und Ehrfurcht, stößt das viele ab“, schrieb sie.
Zugleich stellte die Bloggerin die Begründungen der Verantwortlichen infrage, die den Auftritt als sportliche oder künstlerische Ausdrucksform verteidigen. „Man kann Poledance als Sport bezeichnen, aber die Kirche war immer ein Ort mit klaren Grenzen“, heißt es in ihrem Kommentar. In den Reaktionen vieler Nutzer spiegelt sich diese Einschätzung wider. Zahlreiche Stimmen äußern Sorge, dass solche Inszenierungen weniger neue Menschen anziehen, sondern vielmehr Unzufriedenheit und Spaltung innerhalb der Gemeinden verstärken.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass die lesbische Erzbischöfin von Wales Kirchenaustritte anderer bedauerte.
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