Bischof Irenei in London: „Die Mutter Gottes verlässt uns niemals“
Geistliche und Gläubige verehren die wundertätige Kursker Ikone während ihres letzten Besuchs in der Londoner Kathedrale. Foto: Diözese
Am Festtag der heiligen Großmärtyrerin Katharina, dem 7. Dezember 2025, zelebrierte Bischof Irenei von London und Westeuropa von der russischen Auslandskirche (ROKA) die Göttliche Liturgie in der Kathedrale in London. Der Gottesdienst markierte den letzten Besuch der wundertätigen Gottesmutterikone von Kursk in der Diözese Großbritannien. Viele Gläubige kamen, um die Heiligen Mysterien zu empfangen und die Ikone der Gottesmutter zu verehren. Darüber berichtete die Diözese auf ihrer Webseite.
In seiner Predigt rief Bischof Irenei die Gläubigen dazu auf, die allgegenwärtige Liebe und Fürsorge der Gottesgebärerin dankbar zu erkennen. Auch wenn die Ikone die Diözese nun verlasse, bleibe die Mutter Gottes unablässig bei ihren Kindern. Ihre Fürbitte, so betonte er, sei „ein beständiger Strom der Gnade“, der die Gläubigen im Glauben stärke und sie in Zeiten der Bedrängnis tröste. Zugleich ermutigte der Bischof die Gemeinde, aus der Begegnung mit der Ikone geistliche Kraft zu schöpfen und diese im Alltag in Form von Gebet, Barmherzigkeit und Treue zu Christus fruchtbar werden zu lassen. Nach der Liturgie lud die Domschwesternschaft zu einem festlichen Mahl ein.
Die wundertätige Gottesmutterikone von Kursk, die als Beschützerin der russischen Diaspora gilt, begleitet traditionell die Bischöfe der Russischen Auslandskirche auf ihren pastoralen Reisen. Sie stärkt die geistliche Einheit der orthodoxen Gläubigen in verschiedenen Ländern und erinnert an die gemeinsame Wurzel des orthodoxen Glaubens über nationale und geografische Grenzen hinaus. Zuvor machte die Ikone Station in mehreren westeuropäischen Ländern. Beheimatet ist die Ikone am Sitz der ROKA-Synode in New York.
Die UOJ berichtete zuvor, dass die wundertätige Gottesmutterikone von Kursk ihre Rundreise durch die Diözese beendet hatte.
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