Bischof Johannes würdigte die heilige Barbara als Vorbild
Bischof Johannes von Branitsa während der Festliturgie zum Gedenken an die heilige Barbara in der Metropolitankirche der Verklärung des Herrn in Sofia. Foto: Patriarchat
In der Metropolitankirche der Verklärung des Herrn im Sofioter Stadtteil Lozenets ist am 4. Dezember 2025 das Fest der heiligen Großmärtyrin Barbara begangen worden. Zahlreiche Gläubige aus der ganzen Stadt kamen, um die Ikone und ein Reliquienfragment der Heiligen zu verehren. Darüber berichtete das bulgarische Patriarchat auf seiner Webseite.
Mit dem Segen von Patriarch Daniil leitete der erste Vikar des Metropoliten von Sofia, Bischof Johannes von Branitsa, die Festliturgie. In seiner Predigt rief Bischof Johannes die Gläubigen dazu auf, sich am Vorbild der heiligen Barbara im geistlichen Kampf nicht entmutigen zu lassen. Der Mensch müsse sein Herz von Sünde und Leidenschaften reinigen, die ihn von Gott trennten: „Diese Barrieren sind unsere Sünden, unsere Vorurteile und Leidenschaften, die uns wie unsichtbare Betonwände von der Liebe des Erlösers trennen und uns leer und unzufrieden machen. Lasst uns unser Gewissen bewahren, im Wissen, dass der Herr jede Stunde bei uns ist und erwartet, dass wir den Kampf mit unseren eigenen Vorurteilen aufnehmen.“
Im Namen des Patriarchen übermittelte der Bischof abschließend den erzbischöflichen Segen an Geistliche, Kirchenvorstand, Chor und alle Anwesenden. Gemeindepriester Wassili Sarjan dankte dem Weihbischof für die liturgische Feier und erinnerte an das seit über einem halben Jahrhundert in der Kirche aufbewahrte Reliquienfragment der heiligen Barbara. Der Gottesdienst endete mit dem feierlichen „Viele Jahre“, gesungen vom gesamten Kirchenchor (Fotoalbum).
Die UOJ berichtete zuvor, dass Patriarch Bartholomäus und der römische Papst eine Erklärung über Weg zur vollen Einheit unterzeichnet hatten.
Lesen Sie auch
Erzbischof Tichon: Die Märtyrer Boris und Gleb zeigen den Weg des Friedens
Der Administrator der Diözese von Berlin und Deutschland würdigte die ersten russischen Heiligen als Vorbilder christlicher Demut und Versöhnung
Vortrag beleuchtete den geistlichen Weg von Arsenie Boca von Prislop und sein Hauptwerk
Erzpriester Dr. Iosif-Cristian Rădulescu stellte auf der Theologischen St.-Justin-Konferenz in Geilnau das Leben, die Lehre und das geistliches Vermächtnis des Heiligen vor
Einbrecher stahlen Reliquien des heiligen Martin aus Kirche in Neuss
Die Täter hinterließen Blutspuren am Altar der katholischen Kirche und entwendeten neben den Reliquien auch ein Messbuch, das wenig später in der Nähe wiedergefunden wurde.
Religionsunterricht in Österreich bleibt trotz Debatten fest verankert
Rumänisch-orthodoxer Priester Cătălin Florin Soare verweist auf staatliche Unterstützung des konfessionellen Religionsunterrichts und sieht keine grundlegende Gefährdung des Systems
Bund Katholischer Unternehmer kritisierte geplante Wohngeldkürzung
Verband warnte vor Nachteilen für Familien, sinkenden Erwerbsanreizen und einer Verlagerung in die Grundsicherung
Hawaii-Ikone der Gottesmutter besuchte Patienten im Krankenhaus in Sofia
Patriarch Daniil spendete gemeinsam mit Bischof Irenei und einer Delegation der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland den Kranken den Segen