Das Kloster Hilandar am Berg Athos begann wieder die Getreideaussaat

Mönche des Klosters Hilandar säen wieder Weizen auf dem Gut Kalica am Athos, unterstützt durch eine Maschine des russischen Athos-Klosters sowie Segen und Gebet des Abtes. Foto: Kloster Hilandar

Mönche des Klosters Hilandar säen wieder Weizen auf dem Gut Kalica am Athos, unterstützt durch eine Maschine des russischen Athos-Klosters sowie Segen und Gebet des Abtes. Foto: Kloster Hilandar

Am 3. Dezember 2025, dem Fest des Heiligen Johannes des Barmherzigen, begann die serbisch-orthodoxe Klostergemeinschaft von Hilandar auf dem Klostergut Kalica mit der Aussaat von Weizen. Die Initiative ist Teil umfassender Bemühungen um die wirtschaftliche Erneuerung des Athos-Klosters nach dem verheerenden Brand 2004. Darüber berichtete das serbische Patriarchat auf seiner Webseite.

Die Bruderschaft von Hilandar hat in den letzten Jahren verschiedene Projekte zur Wiederbelebung des Klosters umgesetzt, darunter den Weinberg und die Weinkellerei auf Savino Polje, Olivenhaine mit neuer Ölpresse, Gewächshäuser, Gemüsegärten und neue Bienenstöcke. Dank der gestiegenen Zahl der Mönche konnte nun auch der Weizenanbau auf dem 8.500 Hektar großen Gut am Berg Athos wieder aufgenommen werden.

Die Aussaat erfolgte auf acht Hektar eines 103 Hektar großen Feldes zwischen dem Hafen von Hilandar und der Küste. Auf dem Gelände sind historische Überreste einer Kirche und die Ruinen einer Pyrga sichtbar, die einst zu einem kleinen Kloster in der Umgebung gehörte. Neben Weizen plant die Bruderschaft, weitere Getreidesorten anzubauen, um den Eigenbedarf zu decken.

Abt Archimandrit Methodius sprach zu Beginn ein Gebet um den Segen für Saatgut und Arbeit. Aufgrund von Lieferschwierigkeiten durch schlechtes Wetter unterstützte das russische Kloster auf dem Athos die Hilandar-Mönche mit einer Weizensämaschine – ein Ausdruck der gegenseitigen Hilfe unter den Athos-Klöstern.



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